Lucky-31-Wettanbieter 2026: Wer bietet die Full-Cover-Wette an?

Updated Oktober 2026
Licensed
usAvailable in US
Fast payouts
18+ Only

Aktualisiert am 17. Oktober 2026 und abgeglichen gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL), Stand 2. Oktober 2026.

Eine Lucky 31 ist eine Full-Cover-Wette mit fünf Auswahlen, die 31 Wetten in einem Schein bündelt. Wer sie spielen will, braucht einen Anbieter, der Systeme mit eingeschlossenen Einzelwetten anbietet — und zwar einen, der in Deutschland erlaubt ist und seine Quote nicht durch einen undurchsichtigen Quotenabschlag auffrisst. Auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder stehen 27 Inhaber einer Sportwetten-Erlaubnis. Die folgende Übersicht zeigt zehn davon, die für Kombinations- und Systemwetten infrage kommen, und trennt sie nach dem, was bei einer Lucky 31 wirklich zählt: Lückenschluss im System „ALL“, Besteuerung der Gewinne und maximale Auszahlung pro Schein.

Fünf Fußbälle in einem Bogen auf einem Rasen, von schräg oben im weichen Abendlicht fotografiert.
Die Lucky 31 ist eine Full-Cover-Wette mit fünf Auswahlen, bei der die Einzelwetten eingeschlossen sind.

Top 10: Wettanbieter mit Lucky 31 Wetten auf einen Blick

Anbieter Whitelist-Status Erlaubnisinhaber Sportwetten-Erlaubnis seit
MERKUR BETS Whitelist (Sportwetten) Merkur Bets Malta Limited 06.11.2023
Wettarena Whitelist (Sportwetten) I.B.C. Sportsbetting Limited 09.10.2020
bwin Whitelist (Sportwetten) bwin (Deutschland) Limited 09.10.2020
AdmiralBet Whitelist (Sportwetten) Greentube Betting Malta Limited 09.10.2020
LeoVegas (Sport) Whitelist (Sportwetten) LVSports Limited 21.10.2024
Sportingbet Whitelist (Sportwetten) Sportingbet (Deutschland) Limited 09.10.2020
Tipico Whitelist (Sportwetten) Tipico Co. Limited 09.10.2020
Betway Whitelist (Sportwetten) Betway Limited 09.03.2021
ODDSET Whitelist (Sportwetten) Oddset Sportwetten GmbH 18.11.2020
bet365 Whitelist (Sportwetten) Hillside (Europe) ENC 09.10.2020

Eine Whitelist-Erlaubnis bescheinigt, dass der Anbieter Sportwetten in Deutschland veranstalten darf — sie sagt nichts über die Quoten, das Live-Angebot oder die Systemtiefe. Welche Marke für wen taugt, hängt daran, wie nüchtern sie mit Quotenabschlag und Auszahlungs­ober­grenzen umgeht.

Was eine Lucky-31-Wette eigentlich ist

Eine Lucky 31 setzt fünf Tipps voraus. Aus diesen fünf Auswahlen bildet der Wettschein fünf Einzelwetten, zehn Doppeln, zehn Dreier-, fünf Vierer- und eine Fünferkombi — zusammen 31 Wetten, die alle parallel auf dem Schein stehen. Die Einzelwetten sind eingeschlossen. Wer einen Euro pro Linie setzt, gibt 31 Euro aus, und das, bevor ein Spiel angepfiffen ist. Wer eine Auswahl verliert, gewinnt dennoch, sofern die übrigen Tipps aufgehen — die Geschädigten werden aus den Gewinnen der verbliebenen Wetten herausgespielt, der Verlust der einen Linie steckt aber im Schein.

Ein Taschenrechner und ein Notizbuch mit handschriftlichen Zahlenreihen auf einem Schreibtisch neben einem Kugelschreiber.
Laut der Systemtabelle von ODDSET ergibt das System „ALL“ bei fünf gewählten Tipps 31 Wetten (Einzelwetten, alle Systeme und die Kombiwette zusammen).

Die Systematik folgt dem englischen „full cover“-Prinzip, und sie ist nicht neu. ODDSET nennt sie in der Systemtabelle schlicht „ALL“ und schreibt das Ergebnis direkt aus: fünf Tipps, 31 Wetten. Wer die Verteilung gerade selbst nachrechnen will, kommt über die kombinatorische Anordnung der Auswahlen darauf. Wer sie nicht jedes Mal im Kopf zusammenbauen will, füttert einen Lucky-31-Rechner mit den fünf Quoten und einem Einsatz pro Linie.

Was die Wette reizvoll macht, ist die Mischung aus Sicherheitsnetz und Chancen­multiplikator. Die fünf Einzelwetten federn einzelne falsche Tipps ab. Die Fünferkombination — eine Quote, die das Produkt aller fünf Einzelquoten ist — bezahlt einen Gewinn, der sich gewaschen hat. Drei bis vier richtige Tipps reichen oft für eine positive Auszahlung, weil die kleineren Kombis ziehen.

Was die Wette teuer macht, ist die Vervielfachung des Einsatzes: 31 Linien multiplizieren jeden Euro, den man pro Linie setzt. Wer bei einer Quote von 2,00 nur einen einzigen falschen Tipp hat, gewinnt vier Einzel- und sechs Doppel- sowie vier Dreierwetten — bei einem Einsatz von 31 € liegt der Brutto­gewinn niedrig, und die Sportwettensteuer von 5,3 % wird fällig, wenn der Anbieter sie nicht selbst trägt.

Welche Wettmärkte die Lucky 31 bündelt

Die Lucky 31 verlangt nicht nach einer Sportart. Sie kann fünf Fußballspiele kombinieren, fünf Tennispartien oder eine Mischung. Entscheidend ist die Verfügbarkeit der fünf Auswahlen bei ein und demselben Anbieter zur selben Zeit — Pre-Match-Bereich, oder, wo das Programm es erlaubt, eine Mischung aus Pre-Match- und Live-Quoten. Wo der Anbieter seine Live-Märkte einschränkt, schrumpft die Zahl der kombinierbaren Auswahlen.

Das hat Folgen für die „31“. Wer nur vier Auswahlen Pre-Match und eine aus dem Live-Bereich zieht, baut ein Hybrid-System. Bei Bookies mit vollem Pre-Match-Programm und Live-Öffnungen während laufender Events ist das Standard. Bei Anbietern, die Live-Märkte aus Risiko­gründen dünner halten, fällt die Auswahl kleiner, und die Mischform kippt eher in Richtung reines Pre-Match-System.

Welche Märkte sich am besten bündeln lassen, ist eine eigene Frage. Fußball bietet Drei-Wege-Wetten (1X2), asiatische Handicaps und Über/Unter, dazu Torschützen und Halbzeitresultate — fünf Auswahlen lassen sich aus fünf verschiedenen Spielen ziehen, oder, mutiger, aus vier Märkten eines Spiels plus einem zweiten Spiel. Tennis und Pferderennen liefern typischerweise Zwei-Wege-Quoten, was die Kombination sauberer macht. Handballsportwetten sind Drei-Wege mit Tendenz zur Tendenzwette; Basketball wiederum reagiert empfindlich auf Quotenbewegungen, sobald das Spiel läuft, und schränkt damit die Live-Komponente ein.

Wie ein Lucky-31-Rechner arbeitet

Ein Lucky-31-Rechner rechnet drei Dinge: die Gesamtquote, den Gesamteinsatz und die Auszahlung, falls alle Linien aufgehen (oder welche Linien gezogen haben). Die Logik:

Eine Beispielrechnung mit drei davon ausgegangenen Einzelquoten und einem Einsatz von 1 € pro Linie (das ist eine Beispielrechnung, keine zitierte Marktquote): Angenommen, die fünf Auswahlen kommen aus Quoten von 1,50, 2,00, 2,50, 1,80 und 1,90. Das Produkt der fünf Quoten — die Spitzenquote des Fünfers — ist rund 25,65. Bei 1 € Einsatz auf alle 31 Linien liegt der Brutto­erlös des Scheins, falls jede Auswahl gewinnt, im Bereich eines niedrigen dreistelligen Eurobetrags: Die genauen Zahlen hängen vom Zusammenspiel der Systemtabelle mit jeder Quote ab; die Bandbreite dessen, was bei Treffern auf fünf, vier oder drei Linien ausbezahlt wird, reicht von einem moderaten Plus bei reinen Fünfer-Treffern bis hin zum Verlust des Großteils des Einsatzes bei mehreren falschen Tipps. Wer die Bandbreite vorab sehen will, tippt die Quoten in den Rechner des Anbieters und bekommt ihn sofort ausgewiesen.

Die Rechner der Anbieter unterscheiden sich kaum. Sie nehmen Quoten, Einsatz pro Linie und — optional — eine Bank, also einen Zielbetrag. Wer umgekehrt mit dem Budget rechnet, dreht die Eingabe um: 31 € maximaler Verlust, 1 € pro Linie. Wer auf eine größere Auszahlung zielt, behält die Quoten und erhöht den Linieneinsatz, bis der Schein­wert zur gewünschten Größenordnung passt. Mehr als das tippt auch das beste Tool nicht.

Die Rechtslage in Deutschland: Erlaubnis und Quotenabschlag

Eine Lucky 31 ist keine besondere Wettart im Sinne des Gesetzes. Sie fällt unter die Systemwetten, die wiederum unter den § 21 GlüStV 2021 fallen — feste Quoten auf den Ausgang eines Ereignisses oder eines Abschnitts davon, einzeln oder kombiniert, so wie es das Wettprogramm des Erlaubnisinhabers vorsieht. Die Unterscheidung zwischen Wettformaten ist eine Frage der Anbieter­software, nicht der Erlaubnis.

Ein Tennisplatz bei Sonnenaufgang, Netz und Linien im Streiflicht, ohne Menschen.
Der Höchstgewinn bei Wettarena kann laut AGB bis zu 250.000 € pro Wettschein und pro Woche betragen; ohne Kundenkonto können Gewinne über 1.999,99 € nicht ausgezahlt werden.

Eine deutsche Erlaubnis schreibt die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder aus. Sie führt die Whitelist nach § 9 Abs. 8 GlüStV, die einzige verlässliche Prüfung, ob ein Anbieter in Deutschland Sportwetten veranstalten darf. Die Liste vom 02.10.2026 führt 27 Inhaber einer Sportwetten-Erlaubnis (zwei davon zusätzlich mit Pferdewetten-Erlaubnis) sowie drei weitere reine Pferdewetten-Erlaubnisse — insgesamt 30 Einträge. Eine .de-Domain allein beweist nichts. Eine fehlende Whitelist-Erlaubnis bedeutet nach § 4 Abs. 1 GlüStV unerlaubtes Glücksspiel, und die GGL hat am 17. September 2026 ausdrücklich vor nicht erlaubten Angeboten wie „Platincasino“ gewarnt.

Die Sportwettensteuer ist eine eigene Größe. Sie beträgt nach §§ 16–25 RennwLottG 5,3 %, berechnet auf eine Bemessungsgrundlage, die „Einsatz abzüglich der Steuer“ ist; sie liegt faktisch bei rund 5,03 % des eingesetzten Betrags. Sie wird vom Veranstalter der Wette geschuldet, nicht vom Spieler. Ob der Anbieter sie an den Gewinnen abzieht, auf den Bruttoerlös schlägt oder intern verbucht, steht in seinen AGB. Wer wissen will, was die Wette netto auszahlt, liest die AGB, nicht den Werbebanner.

Wer auf einem Anbieter ohne deutsche Erlaubnis spielt, sitzt auf eigenen Beinen. Das Geld weg ist nicht zurückholbar, jedenfalls nicht ohne weiteres. Der Bundesgerichtshof hat dem Europäischen Gerichtshof am 25. Juli 2024 (Az. I ZR 90/23) die Frage vorgelegt, ob die Dienstleistungsfreiheit einer Nichtigkeit von Sportwetten­verträgen entgegensteht — ein Klagender fordert von Tipico mehr als 3.700 € Verluste aus den Jahren 2013 bis 2018 zurück. Der Generalanwalt des EuGH hält es in seinen Schlussanträgen vom 19. März 2026 in der Rechtssache C-530/24 grundsätzlich für möglich, dass Anbieter ohne deutsche Erlaubnis zur Rückzahlung verlorener Einsätze verpflichtet werden. Kein Spieler sollte sich darauf verlassen: Das Urteil ist offen, die Anwendung steht und fällt mit dem Einzelfall.

Spielerschutz: Einzahlungslimit, OASIS und Panikbutton

Eine Wette aus 31 Linien ist nicht 31-mal so gefährlich wie eine Einzelwette. Sie ist höchstens so riskant, wie es die Quoten der einzelnen Auswahlen sind, addiert um das Vielfache des Einsatzes pro Linie. Wer ohnehin diszipliniert spielt, hat hier nichts zu fürchten, was über das übliche Risiko einer Kombiwette hinausgeht. Wer zur Eskalation neigt, bekommt durch die Linienverdoppelung aber einen Hebel in die Hand, den eine Einzelwette nicht hergibt.

Der gesetzliche Rahmen begrenzt die Eskalation. Eine Erlaubnis nach dem GlüStV 2021 bringt einen monatlichen Einzahlungs­höchstbetrag von 1.000 € über alle Anbieter hinweg mit, durchgesetzt über die LUGAS Limitdatei (§ 6c Abs. 1). Wer mehr spielen will, muss beim Anbieter eine wirtschaftliche Leistungs­fähigkeit nachweisen — keine Selbsterklärung. OASIS, das bundesweite Sperrsystem nach §§ 8, 8a GlüStV, prüft Anmeldung und Login; eine Selbstsperre auf Zeit dauert mindestens drei Monate. Der Panikbutton nach § 6i Abs. 3 sperrt das Konto 24 Stunden lang. Bis zur Konto­verifizierung darf der Anbieter 72 Stunden lang spielen lassen — mit einem Einzahlungs­limit von 100 € und ohne Auszahlung.

Offshore-Anbieter sind an weder OASIS noch LUGAS angeschlossen und führen keine Limitdatei. Wer dort höhere Limits angeboten bekommt, bezahlt dafür mit dem Verlust jedes Schutz­mechanismus. Ob die fehlende deutsche Erlaubnis an sich ein zivilrechtlicher Rückforderungs­grund ist, ist die offene Frage vor dem EuGH.

Wie Anbieter mit der Sportwettensteuer umgehen

Die fünf Prozent und ein bisschen sind auf Dauer genug Stoff für AGB-Klauseln. Hier zählt, was jeder einzelne Anbieter daraus macht:

Die Folge ist sichtbar: Wo ein Anbieter 5 % vom Gewinn abzieht und der Konkurrent die Steuer trägt, sinkt auf Dauer die effektive Auszahlung des Spielers um genau diese Spanne. Bei einer Lucky 31, die eine Auszahlung von vierstelligen Eurobeträgen produziert, sind das einige hundert Euro Unterschied pro Gewinn — auf das Jahr gerechnet kein Pappen­stiel.

Maximaler Gewinn pro Schein — wo die Mauer ist

Die zweite Stellschraube ist die Auszahlungs­obergrenze. Einige Anbieter setzen harte Caps, die eine Lucky 31 im Erfolgsfall stoppen.

Wettarena nennt in seinen AGB einen Höchstgewinn von 250.000 € pro Wettschein und pro Woche. Ohne Kundenkonto können Gewinne über 1.999,99 € nicht ausgezahlt werden — wer dort „anonym“ spielen will, fällt früh aus dem Raster. Sportingbet setzt den Höchstgewinn pro Sportwette auf 100.000 €, kumuliert auf 250.000 € Nettogewinn binnen sieben Tagen, darüber hinaus keine Auszahlungs­pflicht.

Bet365, bwin, Tipico und die übrigen Whitelist-Anbieter regeln das intern in den jeweiligen AGB; wer einen sehr hohen Schein plant, liest den entsprechenden Abschnitt, bevor er den Wettschein abgibt. Wer mit dem Konfigurator oder MyMatch spielt, prüft, ob der Anbieter solche Wetten überhaupt zur Auszahlungsobergrenze zählt.

Die einzelnen Anbieter im Detail

MERKUR BETS — Freebet-Aktion für Vielfachwetten

Merkur Bets sitzt mit Malta-Halter Merkur Bets Malta Limited auf der Whitelist, erste Erlaubnis am 06.11.2023. Der MERKUR BETS CLUB schüttete vom 09.06.2025 bis 14.07.2025 für Kombiwetten und Betbuilder ab drei Auswahlen und einer Gesamtquote ab 4,00 bei 25 € Wocheneinsatz am Montag eine Freebet von 5 € aus. Die Freebet selbst ist nach den Aktions­bedingungen an die Mindestquote gebunden, ihr Wert ist moderat. Wer eine Lucky 31 spielt, kommt im Normalfall ohnehin über die 4,00er-Schwelle und erfüllt die Umsatz­vorgabe von 25 € Wocheneinsatz leicht.

Merkur Bets trägt die Steuer selbst — das ist im Werbeversprechen „0 % Wettsteuer“ mitgemeint. Daraus folgt: Die Auszahlung eines Lucky-31-Scheins kommt ohne den üblichen 5-Prozent-Abschlag vom Brutto­gewinn, und genau dieses Versprechen ist der Grund, warum viele Spieler die Plattform überhaupt nutzen.

Cash Out bleibt auf das Angebot beschränkt, das der Buchmacher für die jeweilige Auswahl vorsieht — Systeme und Kombis können in Echtzeit teilweise oder vollständig ausgewertet werden, wenn die letzte Auswahl noch nicht ausgetragen ist. Ob das im Einzelfall angeboten wird, hängt von der Markt­stellung ab.

Für wen: Wer mit kleineren Einsätzen spielt und auf die Mobil­freundlichkeit von Freebets setzt, bekommt hier einen aufgeräumten Anbieter. Wer auf sehr hohe Scheine aus ist, sollte die AGB zur Auszahlungs­obergrenze prüfen.

Wettarena — Hoher Cap, scharfer Kontozwang

Wettarena ist über die I.B.C. Sportsbetting Limited (Malta) ebenfalls seit 09.10.2020 auf der Whitelist, mit Folgeerlaubnissen in 2022 und 2024. Der Höchstgewinn pro Wettschein und pro Woche beträgt 250.000 €. Wer auf das anonyme Spielen ausweicht, fällt unter den Schwellenwert von 1.999,99 €, ab dem Gewinne ohne Konto nicht ausgezahlt werden — effektiv ein Sporn zur Kontoeröffnung.

Systemwetten sind im Programm enthalten, die Lucky 31 ist als „ALL“-System möglich. Die App läuft sauber, das Sportangebot deckt Fußball, Tennis, Eishockey und Randsport­arten ab. Cash Out wird als Feature beworben, eine Garantie für jede Auswahl ist das nicht.

Für wen: Wer einen Anbieter sucht, der einen sechsstelligen Höchstgewinn pro Woche zulässt und sein Konto sauber führt, liegt hier richtig. Wer hohe Anonymität erwartet, wird enttäuscht.

bwin — App mit Tiefe

bwin ist im Apple App Store mit der App „bwin – Sportwetten“ vertreten, hinter der bwin.party entertainment Limited steht. Die App bewirbt Cashout (manuell und automatisch), Live-Streams und Live-Statistiken sowie Kombi-Boost und Quoten-Boost. Eine Erlaubnis nach Whitelist ist vorhanden, die deutsche bwin (Deutschland) Limited als Halter führt die Erlaubnis seit 09.10.2020.

Was im Sportwetten-Alltag zählt, ist die Quoten­tiefe — bwin deckt unter anderem Fußball, Tennis, Basketball und Eishockey mit Voraus­setzungen ab, die für fünf Auswahlen ausreichen. Live-Wetten sind offen, der Konfigurator ist als „bwin-Konfigurator“ aufrufbar. Der Cashout-Knopf erscheint im „Meine Wetten“-Bereich.

Für wen: Wer ein starkes Live-Programm will und mit Boosts liebäugelt, findet hier ein üppiges Angebot. Wer auf einen kostenlosen Steuerverzicht Wert legt, prüft die AGB — bwin zieht die Steuer in der Regel vom Gewinn ab.

AdmiralBet — Whitelist seit 2020 mit Folgeerlaubnissen

AdmiralBet geht über die Greentube Betting Malta Limited, Whitelist-Erlaubnis seit 09.10.2020, mit Folgeerlaubnissen am 13.12.2022 und am 29.07.2024. Die Plattform wirbt im deutschen Markt mit Sportwetten und Automatenspielen — für die Lucky 31 zählt nur das Wettprogramm. Odds und Cashout entsprechen einer mittelständischen Aufstellung.

Wer AdmiralBet für eine Lucky 31 wählt, prüft vorab die Auszahlungs­obergrenze in den AGB: Solche Caps werden hausintern geregelt und sind nicht einheitlich. Die Kombiwette ist Standard, die Systeme mit Einzelwetten eingeschlossen sind es üblicherweise auch.

Für wen: Wer auf einen österreichisch geprägten Anbieter mit Whitelist setzt und kein High Roller sein will, kann AdmiralBet in die engere Wahl ziehen.

LeoVegas (Sport) — Die jüngste Sportwetten-Erlaubnis

LVSports Limited ist der Halter, die Erlaubnis für LeoVegas besteht seit 21.10.2024 — für den Sportteil der Plattform ist das die jüngste Erlaubnis im vorgestellten Feld. LeoVegas bringt die bekannte Casino-DNA mit: Die Bedienung ist auf mobile Spieler zugeschnitten, das Sportprogramm weniger breit als bei bwin oder bet365.

Systeme und Kombiwetten sind Standard. Wer die Lucky 31 hier spielt, sollte sich vorher mit dem Wettschein­editor vertraut machen — die App-Welt ist hier dichter als die Desktop-Welt.

Für wen: Wer ohnehin ein LeoVegas-Konto hat und mobil spielt, bekommt einen reibungs­losen Übergang. Wer hingegen die breiteste Sportauswahl sucht, ist bei einem Buchmacher mit längerer Sportwetten­tradition besser aufgehoben.

Sportingbet — Quotenabschlag transparent kommuniziert

Sportingbet (Deutschland) Limited hält die Erlaubnis, Whitelist seit 09.10.2020, Folgeerlaubnis am 21.12.2022. Die AGB schreiben die Sportwettensteuer in § 17 Rennwett- und Lotteriegesetz — 5 % des Bruttogewinns werden einbehalten. Das ist im Vergleich zu Mitbewerbern ohne Quotenabschlag ein Nachteil, aber transparent.

Höchstgewinn: 100.000 € pro Wette, kumuliert 250.000 € binnen sieben Tagen. Cash Out nur bei Einzel- und Kombiwetten, nicht bei Systemen und nicht bei Wetten, die als FreeBet abgeschlossen wurden — eine Lucky 31 fällt genau unter die Systeme und ist deshalb vom Cashout ausgeschlossen. Die Sportpalette reicht von Fußball und Tennis über Basketball, Eishockey und Handball bis hin zu Darts und Snooker. Der Konfigurator+ ist Teil des Angebots.

Für wen: Wer mit einem transparenten 5-Prozent-Abschlag leben kann und keinen Cashout auf Systeme braucht, bekommt ein solides Angebot. Wer hingegen gerade auf das Cashout-Feature für seine Lucky 31 spekuliert, sucht sich einen anderen Anbieter.

Tipico — Deutscher Marktführer mit offener Grundsatzfrage

Tipico Co. Ltd. sitzt in Malta, gegründet 2004. Die Erlaubnis für Tipico läuft seit 09.10.2020, Folgeerlaubnis am 09.12.2022. Wer Tipico nutzt, spielt bei einem Anbieter, der in der deutschen Öffentlichkeit steht wie kein zweiter — und der genau deshalb im Zentrum des EuGH-Verfahrens zur Rückzahlung alter Verluste steht.

Für die Lucky 31 bringt Tipico das mit, was die Plattform ohnehin stark macht: ein breites Fußball-Programm, saubere Kombi-Tools, ein verlässlicher Wettschein­editor. Was fehlt, ist eine Werbeaussage zur Steuer — Tipico zieht die Steuer in der Regel vom Gewinn ab, was bei der Lucky 31 auf jeden Euro Gewinn voll durchschlägt.

Für wen: Wer einen Marktführer mit Offline-Präsenz schätzt, kommt an Tipico nicht vorbei. Wer auf eine werbliche „0 % Wettsteuer“ setzt, ist hier falsch.

Betway — Konfigurator+ und Cashout

Betway Limited hält die Erlaubnis seit 09.03.2021 (Folgeerlaubnis 23.12.2022), Whitelist-Eintrag klar. Der Cash-Out-Knopf erscheint unter „Meine Wetten“ als grünes Symbol; ausgezahlt wird der gesamte Betrag oder ein Teil nach dem aktuellen Markt­wert. Betway bietet einen Wett­konfigurator für Fußball, der Konfigurator+ kombiniert Auswahlen aus verschiedenen Partien.

Was das für die Lucky 31 bedeutet: Wer aus verschiedenen Partien fünf Auswahlen zieht, ist im Konfigurator+ richtig; die klassische Lucky 31 lässt sich aber auch über das Standard-System spielen. Cashout auf Systeme ist bei Betway möglich, soweit die einzelnen Begegnungen laufen — was die Sache von der Sportingbet-Lösung abhebt.

Für wen: Wer Konfigurator+ mag und Cashout auf Systeme erwartet, hat hier einen passenden Anbieter. Wer hingegen vor allem Wert auf Quotenführerschaft legt, prüft Mitbewerber.

ODDSET — Systemtabelle mit klarem „ALL“

Oddset Sportwetten GmbH, Whitelist seit 18.11.2020, Folgeerlaubnis am 15.12.2022, ist der Anbieter mit der übersichtlichsten Erklärung der Lucky 31. ODDSET nennt die Lucky 31 in der Systemtabelle schlicht „ALL“ und schreibt direkt: fünf Tipps, 31 Wetten. Wer die Rechentafel nicht im Kopf nachvollziehen will, bekommt sie von ODDSET in Schwarz auf Weiß.

Die Steuer ist auch hier 5 % vom Brutto­gewinn — die Marketing­aussage „0 % Wettsteuer“ gibt es bei ODDSET nicht, was ehrlich klingt und für die Auszahlung eben den genannten Abschlag bedeutet.

Für wen: Wer Systemwetten verstehen und rechnen will, ohne Spieltheorie zu studieren, findet hier den didaktisch sauberen Anbieter. Wer eine werbliche „0 % Steuer“-Front sucht, ist woanders besser aufgehoben.

bet365 — Konfigurator-Boost und Gewinn-Boost

Hillside (Europe) ENC ist der Halter der Erlaubnis für bet365, Whitelist seit 09.10.2020, Folgeerlaubnis 27.12.2022. Wer bet365 nutzt, hat Zugriff auf den Konfigurator-Boost ab drei Auswahlen und kombinierten Quoten ab 2,00 sowie den Gewinn-Boost für Kombiwetten, dessen Prozentsatz von der Anzahl der Auswahlen abhängt. Beide Boosts kommen einer Lucky 31 zugute — fünf Auswahlen erreichen meist eine höhere Boost-Stufe.

Die Steuerpolitik folgt dem Branchen­standard: Bet365 zieht die Steuer in Deutschland vom Gewinn ab, was sich direkt auf die Auszahlung der Lucky 31 auswirkt. Wer darauf achtet, liest die AGB zur genauen Berechnungs­basis.

Für wen: Wer auf Boosts bei Kombis setzt und ein üppiges Live-Programm schätzt, bekommt das vollständigste Angebot im Feld. Wer ohne Steuerabzug spielen will, sucht gezielt nach Anbietern mit entsprechender Klausel.

Welcher Anbieter zu welchem Profil passt

Die Auswahl organisiert sich entlang dreier Linien — Besteuerung, Auszahlungs­obergrenze und Konfigurator- bzw. Cashout-Reichweite.

Wer auf Steuerabzug verzichten will, landet bei Anbietern, die ihn selbst tragen — Winamax etwa, oder werbeoffene Marken. Wer die 5 % schluckt, dafür aber ein umfassendes Quotenprogramm bekommt, ist bei bet365, bwin, Tipico oder Sportingbet. Wer den Mittelweg sucht, liegt mit ODDSET richtig: eindeutige Systemtabelle, klar benannter Quotenabschlag.

Hohe Caps sprechen Wettarena und Sportingbet (250.000 € pro Woche) sowie die nicht genannten internen Caps der übrigen Anbieter an. Wer regelmäßig hohe Scheine plant, liest die AGB.

Konfigurator und Cashout: Betway mit Konfigurator+, bet365 mit Konfigurator-Boost, bwin mit eigenem Konfigurator. Cashout auf Systeme ist bei Sportingbet ausgeschlossen, bei Betway möglich, bei den übrigen Anbietern einzelfall­abhängig.

Wer einsteigt und einen Anbieter mit didaktisch sauberer System­tabelle sucht, fängt bei ODDSET an. Wer umgekehrt mit Quoten­führerschaft wirbt und auf das volle Live-Programm Wert legt, landet bei bet365 oder bwin. Wer auf einen Konfigurator+ für Mehre-Partien-Auswahlen setzt, geht zu Betway.

Worauf bei einer Lucky 31 noch zu achten ist

Wer heute eine Lucky 31 baut, muss drei Bedingungen lesen. Erstens: Wie behandelt der Anbieter Cashout auf Systeme? Bei Sportingbet ist Cashout auf Systeme ausgeschlossen, bei den meisten anderen einzelfall­abhängig. Zweitens: Welche Auszahlungs­obergrenze gilt? Wer mit hohen Linien­einsätzen plant, überschreitet intern eher Caps, als er denkt. Drittens: Wie wird die Steuer weitergereicht? Wer 5 % vom Brutto­gewinn verliert, verliert bei jeder größeren Lucky 31 ein paar hundert Euro.

Die praktische Empfehlung dazu: Quoten vergleichen, Steuerklausel vergleichen, Cashout-Klausel vergleichen. Wer das nicht vor jeder Wette tut, lässt sich Effizienz entgehen, die der Wettbewerb hergibt. Wer erst beim Blick auf den Wettschein merkt, dass die Steuer auf 25 % der Auszahlung liegt, hat die AGB nicht gelesen.

FAQ: Lucky 31 und deutsche Wettanbieter

Was genau ist eine Lucky 31, und wie setzt sie sich zusammen?

Eine Lucky 31 ist eine Full-Cover-Wette über fünf Auswahlen, die alle 31 Linien bündelt: fünf Einzelwetten, zehn Doppeln, zehn Dreier-, fünf Vierer- und eine Fünferkombi. Die Einzelwetten sind eingeschlossen. Bei einem Einsatz von 1 € pro Linie liegt der Gesamt­einsatz bei 31 €, bevor ein Spiel beginnt. Wer einen Tipp verliert, kann über die übrigen Linien dennoch einen Gewinn erzielen.

Wie viele Wetten ergeben sich aus fünf Auswahlen im System „ALL“?

Bei fünf gewählten Tipps ergeben sich 31 Wetten — fünf Einzelwetten plus alle Kombinationen aus zwei, drei, vier und allen fünf Auswahlen sowie die Fünferkombination. ODDSET nennt das System „ALL“ und führt es in der Systemtabelle entsprechend auf. Mathematisch ist die Zahl die Summe aller Kombinationen von 1 bis 5 aus 5 Auswahlen: 5 + 10 + 10 + 5 + 1 = 31.

Worin unterscheidet sich die Lucky 31 von der Lucky 15?

Eine Lucky 15 setzt vier Auswahlen voraus und bündelt 15 Wetten: vier Einzelwetten, sechs Doppeln, vier Dreier- und eine Viererkombination. Die Lucky 31 erweitert das Schema um eine fünfte Auswahl und erhöht die Linien­zahl von 15 auf 31. Wer von der Lucky 15 kommt, kennt die Logik — die fünfte Auswahl verändert das Risiko­profil durch die höhere Linien­zahl und das zusätzliche Sicherheits­netz durch die sechste Komponente.

Wie berechnet ein Lucky-31-Rechner Gesamteinsatz und Auszahlung?

Ein Lucky-31-Rechner nimmt die fünf Einzelquoten und den Linien­einsatz entgegen. Der Gesamt­einsatz ist 31 × Linien­einsatz. Die Auszahlung ist die Summe der einzelnen Linien­gewinne, abhängig davon, welche Auswahlen getroffen haben. Bei fünf Richtigen liegt die Auszahlung beim Produkt aller fünf Quoten mal Linien­einsatz plus die Gewinne aller niedrigeren Kombinationen. Bei vier Richtigen fallen die Fünferkombi und einige Vierer weg, die übrigen ziehen.

Wie wirkt die Sportwettensteuer von 5,3 % auf Gewinne aus Systemwetten?

Die Sportwettensteuer ist eine 5,3 %-Abgabe auf eine Bemessungs­grundlage, die „Einsatz minus Steuer“ ist, faktisch rund 5,03 % des Einsatzes. Sie wird vom Veranstalter geschuldet, nicht vom Spieler. Ob und wie sie der Anbieter an den Spieler weitergibt, ist eine AGB-Frage — manche ziehen sie vom Brutto­gewinn ab, andere tragen sie selbst. Bei einer Lucky 31 mit hoher Auszahlung kann der Abzug mehrere hundert Euro pro Gewinn ausmachen, was die Wahl des Anbieters preislich spürbar macht.

Wie lässt sich prüfen, ob ein Anbieter für Lucky-31-Wetten eine deutsche Erlaubnis hat?

Die einzige verbindliche Prüfung ist die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (§ 9 Abs. 8 GlüStV). Sie führt 30 Einträge mit Stand 02.10.2026 — 27 Inhaber einer Sportwetten-Erlaubnis, drei reine Pferdewetten. Eine .de-Domain beweist keine Erlaubnis. Wer dort nicht steht, betreibt unerlaubtes Glücksspiel, und die GGL warnt ausdrücklich vor der Teilnahme.

Inhalt erstellt vom Team «livewetteninfo.com»