Neue Wettanbieter 2026 in Deutschland: Wer auf der Whitelist steht
Stand: 17. Oktober 2026 · Geprüft gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL), Stand 2. Oktober 2026.

Wer in Deutschland nach einem neuen Wettanbieter sucht, landet schnell bei Marken, die bunt, schnell und vermeintlich günstig werben. Die entscheidende Frage ist eine andere: Steht der Anbieter auf der Whitelist? Denn eine neue Marke, die ohne deutsche Sportwetten-Erlaubnis arbeitet, ist kein neuer Wettanbieter im rechtlichen Sinn. Sie ist ein unerlaubtes Angebot, an dem die GGL nach § 9 GlüStV gegen den Veranstalter vorgehen kann und vor dem sie Verbraucherinnen und Verbraucher ausdrücklich warnt. Dieser Artikel gibt eine Übersicht über die Marken, die auf der Whitelist geführt werden, und erklärt die Regeln, unter denen sie in Deutschland operieren.
Markteintritte und neue Anbieter: Was in 2026 als „neu“ gilt
Ein „neuer“ Wettanbieter ist im deutschen Markt kein eindeutiger Begriff. Drei Lesarten kommen in der Praxis vor.

Erstens, eine Marke, die in 2026 erstmals eine deutsche Sportwetten-Erlaubnis erhalten hat. Zweitens, ein Anbieter, der in Deutschland bereits lizenziert ist, aber unter einer neuen Marke oder Domain an den Start geht. Drittens, ein Anbieter, der zwar auf dem deutschen Markt wirbt, aber keine Erlaubnis der GGL besitzt. Nur die ersten beiden Lesarten führen zu einem legalen Angebot. Bei der dritten drohen Spielern die Konsequenzen, die in den folgenden Abschnitten zu OASIS, LUGAS und Zahlungsabwicklung beschrieben werden.
Aktuelle Markteintritte und Lizenztermine
Auf der Whitelist der GGL tauchen in 2026 mehrere Erlaubnisse mit jüngerem Datum auf, die für die Frage „Was ist neu?“ relevant sind. Die SCGO Limited, die unter Vbet veranstaltet, ist dort mit einer Sportwetten-Erlaubnis seit dem 5. Dezember 2023 geführt. Betway hat die Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele auf Betway zum 2. Oktober 2026 erweitert, die zugrunde liegende Sportwetten-Erlaubnis datiert auf den 9. März 2021. Die LVSports Limited betreibt LeoVegas, eine Erlaubnis für Sportwetten besteht seit dem 21. Oktober 2024, nachdem die Marke dort zuvor nur virtuelle Automatenspiele angeboten hatte. LeoVegas hatte den Start des Sportwettenangebots in Deutschland am 29. November 2024 bekannt gegeben.

Die I.B.C. Sportsbetting Limited ist mit zwei Marken vertreten. Unter Wettarena.de besteht eine Erlaubnis seit dem 9. Oktober 2020, unter Bet3000.de seit dem 22. April 2026. Letzteres ist ein Erst-Eintrag mit Datum im laufenden Jahr, auch wenn die Muttergesellschaft bereits länger auf der Whitelist steht. Beide Marken nutzen denselben Sitz in Sliema, Malta.
Bei Merkur Bets verhält es sich ähnlich. Die Merkur Bets Malta Limited führt in der Whitelist mehrere Domains: Die Sportwetten-Erlaubnis für Merkurbets datiert auf den 6. November 2023, für Merkur Sports und Xtip besteht bereits seit dem 9. Oktober 2020 eine Erlaubnis. Wer eine Marke unter dem Dach der GGL-Whitelist sucht, die in 2026 sichtbar neu auf den Markt drückt, sollte auf das Erstdatum der jeweiligen Domain schauen und nicht auf den Bekanntheitsgrad der Marke.
Was eine deutsche Erlaubnis konkret bedeutet
Eine deutsche Sportwetten-Erlaubnis wird vom Regierungspräsidium Darmstadt nach § 4c Abs. 1 GlüStV für fünf Jahre erteilt, im Anschluss sind Folgeerlaubnisse möglich. Die Whitelist (§ 9 Abs. 8 GlüStV) führt das Datum der Erteilung, nicht aber ein Enddatum. Sie ist die einzige amtliche Quelle, an der sich prüfen lässt, ob ein Anbieter in Deutschland Sportwetten veranstalten darf. Die Aufsicht über die erteilten Erlaubnisse liegt bei der GGL in Halle (Saale). Wer dort eingetragen ist, unterliegt dem vollständigen Instrumentenkasten des GlüStV 2021: Anbindung an OASIS und LUGAS, Pflicht zur Identitätsprüfung, Einhaltung des gemeinsamen Einzahlungslimits und Begrenzung des Livewetten-Programms auf das, was die GGL nach § 21 Abs. 5 erlaubt hat.
Eine GGL-Erlaubnis garantiert keinen ordentlichen Geschäftsbetrieb. Sie legt aber fest, an welche Regeln der Anbieter gebunden ist und an welche Behörde sich Spielende im Streitfall wenden können.
Neue Wettanbieter: Bonus und Neukundenangebote richtig lesen
Bonusse sind der Bereich, in dem neue Anbieter am lautesten werben. Für Spielende lohnt es, drei Dinge zu trennen: die Art des Angebots, die Umsatzbedingung und die Frist.
Bei neuen Marken in Deutschland sind in der Regel Freiwetten oder prozentuale Einzahlungsboni zu finden, die an einen Mindesteinsatz und eine Mindestquote gebunden sind. Eine typische Formulierung aus den AGB: „Die Gratiswette wird nach Erfüllung der Umsatzbedingung in Form einer Auszahlung gutgeschrieben; der Einsatz der Gratiswette wird nicht ausgezahlt.“ Das ist der entscheidende Satz. Bei einer Freiwette, deren Einsatz bei einem Gewinn nicht zurückfließt, ist der Bruttogewinn niedriger, als die Quote vermuten lässt. Bei einer 100-€-Gratiswette auf eine 3,00er Quote liegt der Reingewinn bei 200 €, nicht bei 300 €.
Bei Einzahlungsboni verlangen die Anbieter einen mehrfachen Umsatz von Bonus- und teils auch Einzahlungsbetrag innerhalb einer festgelegten Frist. Wer die Frist verpasst, verliert Bonus und damit verbundene Gewinne. Mindestquoten von 1,50 bis 2,00 sind üblich. Wetten unterhalb dieser Quote zählen nicht für den Umsatz. Die Frist liegt je nach Anbieter zwischen sieben Tagen und 90 Tagen, im Einzelfall auch darüber.
Was die Werbung verschweigt: Wettet ein Spieler parallel auf beiden Seiten eines Marktes oder auf Märkte, die der Anbieter vom Bonusumsatz ausschließt, riskiert er die Stornierung des Bonus und die Sperrung des Kontos. Wer mit Bonus spielt, sollte vorab die AGB lesen, statt sich auf die Werbung zu verlassen.
Warum die meisten Neukundenangebote an der Quote hängen
Der Grund für die Mindestquoten liegt nicht in der Großzügigkeit der Anbieter. Bei niedrigen Quoten sinkt der erwartete Verlust des Spielers, der Bonus lässt sich leichter freispielen, und der Anbieter verliert Geld. Die Mindestquote verschiebt das Risiko zurück Richtung Spieler. Wer einen Bonus auf 1,20er Quoten freispielen könnte, würde statistisch kaum Einsatz verlieren und hätte mit dem Bonus einen risikofreien Gewinn. Das möchte kein Anbieter ermöglichen. Die Mindestquote ist also der Hebel, mit dem der Anbieter sicherstellt, dass der Bonus den eigenen Markt nicht aushöhlt.
Neue Wettanbieter und Zahlungsmethoden: Was zulässig ist und was nicht
Welche Zahlungsmethoden ein lizenzierter Anbieter akzeptiert, entscheidet er selbst. Eine wichtige Grenze setzt jedoch § 6b Abs. 4 GlüStV: Zahlungen sind nur von einem Konto zulässig, das auf den Namen des Spielers läuft und bei einem Institut geführt wird, das dem Geldwäschegesetz unterliegt. Anonyme Zahlungsmittel sind ausgeschlossen. Damit sind Kryptowährungen, anonyme Prepaid-Karten und vergleichbare Instrumente in Deutschland nicht über lizenzierte Anbieter nutzbar.
Was bleibt, ist ein breites Spektrum: SEPA-Lastschrift, Überweisung, Kreditkarte, Sofortüberweisung, Klarna, PayPal, Apple Pay, Google Pay, paysafecard, Trustly, giropay, Skrill, Neteller. Welche dieser Methoden ein Anbieter konkret anbietet, ist Sache seiner Geschäftspolitik. Wer auf eine bestimmte Methode setzt, prüft sie am besten vor der Anmeldung in der Kasse des Anbieters oder in den AGB.
PayPal, paysafecard und Apple Pay bei neuen Anbietern
PayPal ist in Deutschland bei lizenzierten Anbietern verbreitet, aber nicht selbstverständlich. PayPal arbeitet nur mit Anbietern zusammen, die den eigenen Compliance-Anforderungen genügen. Wird ein neuer Anbieter auf der Whitelist geführt, heißt das nicht automatisch, dass PayPal als Ein- oder Auszahlungsmethode zur Verfügung steht. Die paysafecard hat in Deutschland eine wechselvolle Geschichte. Als Prepaid-Instrument ist sie nur dann für lizenzierte Anbieter nutzbar, wenn die Identität des Karteninhabers festgestellt werden kann. Anonyme paysafecard-Käufe sind im lizenzierten Bereich nicht zugelassen. Apple Pay ist technisch eine digitale Brieftasche, die eine Karte im Hintergrund erfordert. Solange die Karte auf den Namen des Spielers läuft, ist die Nutzung von Apple Pay bei lizenzierten Anbietern zulässig.
Auszahlungsdauer und Limits
Die Auszahlungsdauer hängt von der Methode ab. E-Wallets wie PayPal oder Skrill sind häufig innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen, sobald das Konto verifiziert ist. Banküberweisung per SEPA dauert in der Regel ein bis drei Werktage. Kreditkarten benötigen ähnlich lange. Der Anbieter selbst darf die Auszahlung erst nach dem offiziellen Ende des Ereignisses freigeben, ansonsten wäre die Wettabrechnung vorzeitig. Einige Anbieter genehmigen Auszahlungen am Wochenende nicht, was die effektive Dauer verlängern kann.
Limits: Das gemeinsame Einzahlungslimit nach § 6c Abs. 1 GlüStV beträgt 1.000 € pro Kalendermonat über alle lizenzierten Anbieter hinweg. Die LUGAS-Limitdatei sorgt dafür, dass diese Grenze eingehalten wird. Wer ein höheres Limit möchte, muss dem Anbieter wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweisen. Möglich sind bis zu 10.000 € monatlich, bei aktiven Spielern mit nachgewiesener Bonität bis zu 30.000 €, höchstens ein Prozent der aktiven Spielerschaft eines Anbieters. Eine schlichte Selbsterklärung reicht nicht. Eine Senkung des Limits gilt sofort, eine Erhöhung erst nach sieben Tagen.
Neue Wettanbieter ohne deutsche Lizenz: Die andere Seite des Marktes
Nicht jeder Anbieter, der in Deutschland sichtbar ist, besitzt eine deutsche Erlaubnis. Eine Reihe von Marken wirbt mit Curacao-, Anjouan- oder Malta-Lizenzen, die in Deutschland keine rechtliche Wirkung entfalten. Eine ausländische Lizenz befreit den Anbieter nicht von der Pflicht, in Deutschland eine Erlaubnis nach § 4 Abs. 1 GlüStV zu haben, wenn er deutsche Spieler adressiert.
Für Spielende hat ein unlizenzierter Anbieter drei spürbare Konsequenzen. Erstens: OASIS und LUGAS gelten dort nicht. Eine Selbstsperre über OASIS wirkt nur auf lizenzierte Anbieter, und das gemeinsame Einzahlungslimit greift nicht. Wer parallel bei einem lizenzierten und einem unlizenzierten Anbieter spielt, kann das gemeinsame Limit bei letzterem überschreiten. Zweitens: Die Identitätsprüfung läuft nach den Regeln des Anbieters, nicht nach dem Geldwäschegesetz. Die Konten müssen nicht zwingend auf den eigenen Namen lauten, was die Frage aufwirft, wie der Anbieter mit den Daten umgeht. Drittens: Bei Streit gibt es keine deutsche Aufsichtsbehörde, an die sich der Spieler wenden kann. Zahlungsblockaden und Netzblockaden nach § 9 GlüStV sind möglich.
Zivilrechtlich haben deutsche Gerichte in mehreren Fällen unlizenzierte Anbieter zur Rückzahlung verlorener Einsätze verpflichtet. Die Frage liegt seit dem 25. Juli 2024 beim Europäischen Gerichtshof (Az. I ZR 90/23, Vorlage des BGH). Der Generalanwalt Nicholas Emiliou hat in seinen Schlussanträgen vom 19. März 2026 in der Rechtssache C-530/24 (Tipico) grundsätzlich für möglich gehalten, dass Spieler verlorene Einsätze zurückverlangen können. Eine Ausnahme sieht er, wenn die Behörden zugesichert haben, die Lizenzpflicht vorerst nicht durchzusetzen. Ob der EuGH dem folgt, war bei Redaktionsschluss offen. Auf einen Erstattungsanspruch verlassen sollte sich niemand, der bei einem unlizenzierten Anbieter spielt.
Woran ein unseriöser Anbieter zu erkennen ist
Drei Anzeichen wiederholen sich bei unlizenzierten Angeboten. Erstens: Kein Eintrag auf der Whitelist. Wer die Domain eines Anbieters dort nicht findet, hat den deutlichsten Hinweis. Zweitens: Werbung mit „keine Verifizierung nötig“ oder „Anmeldung in 30 Sekunden“. Eine seriöse Erlaubnis nach § 6a GlüStV verlangt die Identitätsprüfung; vor Abschluss darf nur eingeschränkt gespielt werden. Drittens: Zahlung per Kryptowährung oder anonymem Prepaid ohne Identitätsprüfung. Beides ist in Deutschland im lizenzierten Bereich ausgeschlossen. Die GGL hat am 17. September 2026 ausdrücklich vor illegalen Angeboten gewarnt.
Neue Wettanbieter 2026: Die Top-10 im Überblick
Die folgende Tabelle ordnet zehn Anbieter, die auf der Whitelist der GGL geführt werden, nach dem Datum ihrer jüngsten erteilten Erlaubnis und ihrer Domain. Sie ist eine Auswahl aus dem aktuellen Bestand, keine Rangliste nach Qualität.
| Marke | Whitelist-Status und Erlaubnisinhaber | Sportwetten-Erlaubnis seit |
|---|---|---|
| AdmiralBet | Greentube Betting Malta Limited | 09.10.2020 (Folgeerlaubnis 13.12.2022, 29.07.2024) |
| bet365 | Hillside (Europe) ENC | 09.10.2020 (Folgeerlaubnis 27.12.2022) |
| Tipico | Tipico Co. Limited | 09.10.2020 (Folgeerlaubnis 09.12.2022) |
| Tiptorro | Torro Tec Limited | 30.06.2021 (Folgeerlaubnis 27.12.2022) |
| NEO.bet | Greenvest Betting Limited | 09.10.2020 (Folgeerlaubnis 22.12.2022) |
| Interwetten | Interwetten Gaming Limited | 02.11.2020 (Folgeerlaubnis 27.12.2022) |
| ODDSET | ODDSET Sportwetten GmbH | 18.11.2020 (Folgeerlaubnis 15.12.2022) |
| Betway | Betway Limited | 09.03.2021 (Folgeerlaubnis 23.12.2022) |
| bpremium | Ladbrokes (Deutschland) Limited | 09.10.2020 (Folgeerlaubnis 21.12.2022) |
| Wettarena | I.B.C. Sportsbetting Limited | 09.10.2020 (Folgeerlaubnis 15.12.2022) |
Die Tabelle zeigt Erlaubnisse für die genannten Domains auf der Whitelist der GGL, Stand 2. Oktober 2026. Bei mehreren Domains unter einem Inhaber zählt das Erstdatum der jeweiligen Domain. Was die Tabelle nicht zeigt: Quotenniveau, Livewetten-Auswahl, Bonusstruktur, Zahlungsmethoden und Auszahlungsdauer. Diese Punkte sind in den folgenden Einzelbesprechungen aufgeführt.
AdmiralBet: Solide Erlaubnis, breites Spielportfolio
AdmiralBet wird auf der Whitelist unter AdmiralBet von der Greentube Betting Malta Limited geführt. Die Lizenzierung für Sportwetten erfolgte am 9. Oktober 2020, ergänzt durch Folgeerlaubnisse vom 13. Dezember 2022 und 29. Juli 2024. Die Marke gehört zur Novomatic-Gruppe und ist im deutschsprachigen Raum langjährig bekannt, in Deutschland mit einer Erlaubnis bereits seit dem ersten Erlaubnisschub des Regierungspräsidiums Darmstadt.
AdmiralBet kombiniert Sportwetten mit virtuellen Automatenspielen unter slots.admiralbet.de, die seit dem 28. September 2022 erlaubt sind. Wer eine Marke sucht, die Sportwetten und Casino-Angebot unter einer Lizenz bündelt, findet hier beides. Die Whitelist-Erlaubnis ist breit, die Marke im deutschen Markt eingeführt, das Quotenniveau und die Livewetten-Tiefe sind im Branchenverschnitt durchschnittlich.
Das Urteil: Wer eine etablierte Marke mit klarer Lizenzlage sucht und nicht zwingend auf das schärfste Quotenniveau angewiesen ist, ist hier richtig. Für reine Sportwetter ohne Interesse an Automatenspielen gibt es spezialisiertere Alternativen.
bet365: Größtes Wettprogramm, eigene App-Architektur
bet365 wird von der Hillside (Europe) ENC betrieben, die auf der Whitelist mit Sitz in Ta’Xbiex, Malta geführt wird. Die GGL-Erlaubnis für den Sportwettenbetrieb ist seit dem 9. Oktober 2020 aktiv; eine Folgeerlaubnis wurde am 27. Dezember 2022 erteilt. bet365 gehört zu den Anbietern, die im deutschen Markt das breiteste Wettprogramm zeigen, mit hoher Tiefe bei Livewetten, einem ausgereiften Cash-Out-Modell und einer App, die für mobile Wetten optimiert ist.
Was bet365 auszeichnet, ist die Kombination aus Markttiefe und In-Play-Optionen. Bei großen Fußballspielen werden pro Begegnung hunderte Märkte angeboten, inklusive Spielervermärkungen und asiatischer Handicaps. Die Livewetten-Plattform reagiert schnell, der Quotenschlüssel liegt im oberen Drittel des deutschen Marktes.
Das Urteil: bet365 ist die erste Adresse für Spieler, die ein breites Programm, hohe Quoten und ein zuverlässiges Livewetten-Angebot erwarten. Wer eine kleinere Marke mit persönlicherem Service sucht, schaut besser zu einem spezialisierten Anbieter.
Tipico: Deutsche Marke mit BGH-Vorlage
Tipico wird von der Tipico Co. Limited mit Sitz im Portomaso Business Tower in San Ġiljan, Malta, betrieben. Tipico hält die Sportwetten-Erlaubnis seit dem 9. Oktober 2020, eine Verlängerung erfolgte am 9. Dezember 2022. Tipico wurde 2004 von Oliver Voigt, Dieter Pawlik und Mladen Pavlovic gemeinsam mit dem Rechtsanwalt Wolfgang Kuentzle gegründet.
Tipico ist die sichtbarste deutsche Marke im Sportwettenmarkt, mit starkem Markenauftritt über Werbung und Sponsoring. Das Wettprogramm ist breit, der Fokus liegt klar auf Fußball, daneben Tennis, Basketball, Eishockey und US-Sport. Die Zahlungsmethoden umfassen PayPal, Kreditkarte, Sofortüberweisung, Klarna und Apple Pay. Tipico ist in den Fall beim BGH verwickelt, der beim EuGH liegt. Der Kläger fordert mehr als 3.700 € Verluste aus Sportwetten der Jahre 2013 bis 2018 zurück und beruft sich auf die fehlende deutsche Erlaubnis in diesem Zeitraum. Das Urteil ist offen.
Das Urteil: Tipico ist die Standardadresse im deutschen Markt, mit hoher Markenbekanntheit und solider Lizenz. Das laufende Verfahren ändert an der aktuellen Erlaubnislage nichts. Wer auf Marken mit ungeklärter Altlast setzen will, wartet das Urteil ab.
Tiptorro: Torro Tec Limited, App-zentriert
Tiptorro.de wird von der Torro Tec Limited mit Sitz in Malta betrieben. Die Sportwetten-Erlaubnis besteht seit dem 30. Juni 2021 mit einer Folgeerlaubnis vom 27. Dezember 2022. Die Tiptorro-App wird im App Store von der Torro Tec Limited angeboten, die sich als „behördlich zugelassener Sportwettveranstalter unter Aufsicht der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder“ beschreibt.
Tiptorro setzt konsequent auf Mobile. Die Desktop-Variante tritt hinter der App zurück, was die Zielgruppe definiert: Spieler, die unterwegs wetten. Das Wettprogramm ist solide, der Fokus liegt auf Fußball und Tennis. Bei Livewetten ist das Angebot funktional, aber nicht so breit wie bei den Marktführern.
Das Urteil: Wer eine mobile-first Marke sucht und auf großen Quotenvergleich verzichten kann, ist bei Tiptorro richtig. Für Spieler, die am Desktop mit detaillierten Statistiken arbeiten, gibt es passendere Angebote.
NEO.bet: Greenvest Betting Limited, schlankes Angebot
NEO.bet wird von der Greenvest Betting Limited betrieben. Die Greenvest Betting Limited erhielt die Sportwetten-Erlaubnis am 9. Oktober 2020, eine Folgeerlaubnis datiert vom 22. Dezember 2022. NEO.bet gehört zu den kleineren Anbietern auf der Whitelist, mit Fokus auf Fußball, Tennis und US-Sport.
Das Wettprogramm ist im Vergleich zu den Marktführern schmaler, dafür ist die Navigation schneller und die Quotenstruktur klar. NEO.bet spricht Spieler an, die ohne Ablenkung durch Casinospiele oder zusätzliche Angebote wetten wollen. Zahlungsmethoden umfassen die üblichen Verdächtigen, eine breite E-Wallet-Auswahl fehlt aber.
Das Urteil: NEO.bet ist die richtige Adresse für Spieler, die einen aufgeräumten, schnellen Wettanbieter ohne Casino-Anhang suchen. Wer mehr Markttiefe braucht, ist bei einem größeren Anbieter besser aufgehoben.
Interwetten: Etablierte Marke mit EU-Hintergrund
Interwetten.de wird von der Interwetten Gaming Limited mit Sitz in Tigne‘ Point, Sliema, Malta, betrieben. Die Sportwetten-Erlaubnis besteht seit dem 2. November 2020 mit einer Folgeerlaubnis vom 27. Dezember 2022. Interwetten darf bereits seit Dezember 2012 in Schleswig-Holstein Sportwetten anbieten, eine der ersten Marken mit einer deutschen Teilerlaubnis.
Interwetten ist im deutschsprachigen Raum seit den 1990er Jahren aktiv. Das Wettprogramm ist solide, der Quotenschlüssel im Mittelfeld. Die Marke spricht Spieler an, die einen länger etablierten Anbieter mit konstantem Angebot suchen. Die Auszahlungsdauer ist Standard, die Zahlungsmethoden sind breit.
Das Urteil: Interwetten ist ein solider Allrounder ohne besondere Stärke oder Schwäche. Wer keine spitzen Quotenkämpfe sucht, sondern eine verlässliche Marke, ist hier richtig.
ODDSET: Staatlich konzessioniert, stationär verwurzelt
ODDSET.de wird von der ODDSET Sportwetten GmbH betrieben. Die Erlaubnis für Sportwetten im Internet und im stationären Vertrieb wurde vom Regierungspräsidium Darmstadt mit Bescheid vom 15. Dezember 2022 erteilt. Die Aufsichtsbehörde ist die GGL in Halle. ODDSET ist die Sportwettenmarke des Deutschen Lotto- und Totoblocks und in den Lotto-Annahmestellen stationär verankert.
Das Wettprogramm konzentriert sich auf Fußball, dazu kommen die üblichen Standardsportarten. Die Quoten liegen eher im unteren Drittel, dafür ist die Marke durch die Lotto-Stellen bekannt und spricht Spieler an, die Offline- und Online-Wetten verbinden möchten. Die Auszahlungsdauer ist Standard.
Das Urteil: ODDSET ist die richtige Wahl für Spieler, die auf eine deutsche Marke mit Lotto-Verbindung setzen. Wer das beste Quotenniveau sucht, schaut anderswo hin.
Betway: Erweiterung um virtuelle Automatenspiele 2026
Betway.de wird von der Betway Limited betrieben. Die Sportwetten-Erlaubnis besteht seit dem 9. März 2021 mit einer Folgeerlaubnis vom 23. Dezember 2022. Am 2. Oktober 2026 wurde eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele erteilt, was das Angebot auf der Domain erweitert.
Betway erhielt die Erlaubnis vom Regierungspräsidium Darmstadt, was der Geschäftsführer Anthony Werkman am 10. März 2021 bestätigte. Das Wettprogramm ist breit, mit starkem Fokus auf Fußball, Tennis, Basketball und Eishockey. Die Marke spricht Spieler an, die internationales Flair mit deutscher Lizenz kombinieren möchten.
Das Urteil: Betway ist eine gute Adresse für Spieler, die ein internationales Sportwetten-Angebot mit deutscher Lizenz suchen. Die Erweiterung um virtuelle Automatenspiele ist ein Nebenaspekt, der für reine Sportwetter keine Rolle spielt.
bpremium: Ladbrokes-Hintergrund, schmaler Marktauftritt
bpremium wird von der Ladbrokes (Deutschland) Limited mit Sitz in Unit 6, St Business Centre, 120 The Strand, Gzira, Malta, betrieben. Ladbrokes (Deutschland) Limited ist seit dem 9. Oktober 2020 im Besitz der Erlaubnis, die am 21. Dezember 2022 verlängert wurde. Die Marke bpremium tritt im deutschen Markt vergleichsweise zurückhaltend auf.
Das Wettprogramm ist solide, aber nicht so breit wie bei den Marktführern. Die Zahlungsmethoden umfassen die üblichen Optionen. Die Auszahlungsdauer ist Standard. bpremium spricht Spieler an, die einen unaufgeregten Anbieter ohne großes Marketing suchen.
Das Urteil: bpremium ist eine Alternative für Spieler, die einen ruhigen Anbieter mit klarer Lizenz suchen. Wer auf das breiteste Programm angewiesen ist, schaut bei einem größeren Anbieter.
Wettarena: I.B.C. Sportsbetting Limited mit zwei Marken
Wettarena wird von der I.B.C. Sportsbetting Limited mit Sitz in 20, Lyons Range Court Flat Nru.1 Triq Bisazza, Sliema SLM 1640, Malta, betrieben. Die Erlaubnis der I.B.C. Sportsbetting Limited datiert auf den 9. Oktober 2020; eine Folgeerlaubnis kam am 15. Dezember 2022 hinzu. Die I.B.C. Sportsbetting Limited ist auf der Whitelist auch für Bet3000 geführt, mit einer Erlaubnis seit dem 22. April 2026.
Wettarena tritt im deutschen Markt sichtbar auf, das Wettprogramm ist solide. Die Quoten liegen im Mittelfeld. Die Zahlungsmethoden sind Standard, die Auszahlungsdauer ebenso. Die Marke spricht Spieler an, die einen unaufgeregten Anbieter mit deutscher Lizenz suchen.
Das Urteil: Wettarena ist eine Alternative im Mittelfeld des Marktes. Die Lizenz ist solide, das Angebot ohne besondere Stärke. Wer Spitzenquoten sucht, ist anderswo besser aufgehoben.
Lizenz, Whitelist und Rechtsrahmen in Deutschland
Der GlüStV 2021 bildet den rechtlichen Rahmen für Sportwetten in Deutschland. Die zentrale Behörde ist die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) mit Sitz in Halle (Saale). Sie erteilt die Erlaubnis nach § 9a Abs. 1 Nr. 3 GlüStV, überwacht die Anbieter nach § 28a und führt die Whitelist nach § 9 Abs. 8. Auf der Whitelist vom 2. Oktober 2026 sind 27 Inhaber mit einer Sportwetten-Erlaubnis sowie 3 Inhaber mit alleiniger Pferdewetten-Erlaubnis eingetragen, insgesamt 30 Einträge.
Die Whitelist ist die einzige amtliche Quelle. Sie zeigt das Datum der Erteilung, nicht aber ein Enddatum. Eine Erlaubnis wird nach § 4c Abs. 1 GlüStV für fünf Jahre erteilt, eine Folgeerlaubnis ist möglich. Wer eine Erlaubnis besitzt, darf nur die in der Whitelist genannte Domain für Sportwetten nutzen, weitere Domains erfordern eine eigene Eintragung.
Was darf gewettet werden
§ 21 Abs. 1 GlüStV erlaubt Wetten auf den Ausgang eines Sportereignisses, eines Abschnitts oder eines Vorkommnisses im Ereignis, als Einzel- oder Kombinationswette. Welche Wettarten zulässig sind, legt die GGL nach § 21 Abs. 5 im Sportwettprogramm fest. Bei Livewetten nach § 21 Abs. 4 sind während eines laufenden Ereignisses nur Wetten auf das Endergebnis oder auf das nächste Tor, den nächsten Satz oder eine vergleichbare Komponente in Sportarten erlaubt, in denen solche Ereignisse selten sind. „Nächstes Tor“ im Fußball ja, „nächster Punkt“ im Tennis nein, „nächster Korb“ im Basketball nein.
Ausgeschlossen sind Ereignisse mit überwiegend Minderjährigen oder Amateuren, manipulationsanfällige Wetten und Wetten auf Regelverstöße oder deren Sanktionierung. Soziale oder politische Ereignisse sind nicht wettbar. Esports: Die GGL teilt mit, dass Wetten auf Esports nicht möglich sind, weil Esports nicht als Sport anerkannt wird. Ein lizenziertes Esports-Wettangebot existiert in Deutschland nicht.
Spielerschutz: OASIS, LUGAS und der Panikbutton
Der Spielerschutz ist das Herzstück des GlüStV. Drei Mechanismen greifen ineinander.
Erstens, die Anbindung an OASIS nach §§ 8, 8a. OASIS ist die zentrale Sperrdatei für Spielerinnen und Spieler. Sie wird bei der Registrierung und beim Login abgefragt. Wer sich selbst sperrt, ist für mindestens drei Monate gesperrt, wenn eine Frist genannt wird, sonst für mindestens ein Jahr. Eine Fremdsperre durch Dritte oder die Behörde ist möglich. Zweitens, die LUGAS-Limitdatei nach § 6c Abs. 1. Sie setzt das gemeinsame Einzahlungslimit von 1.000 € pro Kalendermonat über alle lizenzierten Anbieter durch. Eine Erhöhung ist nur gegen Nachweis wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit möglich. Drittens, der Panikbutton nach § 6i Abs. 3. Er löst eine sofortige 24-Stunden-Sperre aus.
Wer bei einem unlizenzierten Anbieter spielt, ist an OASIS und LUGAS nicht angeschlossen. Eine Selbstsperre wirkt dort nicht. Das gemeinsame Einzahlungslimit greift nicht. Der Panikbutton des Anbieters ist eine eigene Funktion ohne Anbindung an die amtliche Datei.
Steuer: Wettsteuer und ihre Weitergabe
Die Wettsteuer nach §§ 16-25 RennwLottG beträgt 5,3 % der Bemessungsgrundlage „Einsatz minus Steuer selbst“. Bezogen auf den Einsatz entspricht das rund 5,03 %. Die Steuer wird vom Veranstalter der Wette geschuldet, nicht vom Spieler. Ob und wie der Anbieter die Steuer an die Quote oder die Auszahlung weitergibt, entscheidet er selbst. Einige Anbieter ziehen die Steuer vom Einsatz ab, andere reduzieren die Quote, andere tragen sie selbst. Wer wissen will, wie der eigene Anbieter verfährt, liest die AGB oder schaut in die Wettschein-Anzeige.
Die Wettsteuer ist kein Lizenznachweis. Auch ein unlizenzierter Anbieter, der in Deutschland sichtbar ist, schuldet die Steuer. Wer die Steuer entrichtet, ist nicht automatisch erlaubt.
Werbung und Bonusregeln
§ 5 Abs. 7 GlüStV beschränkt Werbung auf Inhaber einer Erlaubnis. § 5 Abs. 3 enthält ein Werbeverbot in der Zeit von 6:00 bis 21:00 Uhr für Automatenspiele, Online-Poker und Online-Casino, nicht aber für Sportwetten. Bei Sportwetten sind Werbung unmittelbar vor oder während der Live-Übertragung des Ereignisses auf demselben Kanal verboten, ebenso Werbung mit aktiven Sportlern oder Funktionären sowie Affiliate-Vergütung nach Umsatz, Einzahlung oder Einsatz.
Ein gesetzliches Bonus-Limit für Sportwetten enthält der GlüStV nicht. Beträge, Umsatz und Mindestquoten stammen aus den AGB des jeweiligen Anbieters.
Was ein „neuer“ Wettanbieter in Deutschland wirklich braucht
Wer in Deutschland einen neuen Wettanbieter sucht, hat drei Anforderungen, die nicht verhandelbar sind.
Die erste ist die Lizenz. Ein Eintrag auf der Whitelist der GGL ist die einzige Möglichkeit, in Deutschland legal Sportwetten anzubieten. Die Whitelist wird regelmäßig aktualisiert, das Datum des Stands ist auf der Seite der GGL angegeben. Wer die Domain eines Anbieters dort nicht findet, sollte keine Einzahlung leisten.
Die zweite Anforderung ist der Zahlungsweg. Wer in Deutschland lizenziert spielt, zahlt von einem Konto auf den eigenen Namen, bei einem Institut, das dem Geldwäschegesetz unterliegt. Kryptowährungen, anonyme Prepaid-Karten und vergleichbare Mittel sind ausgeschlossen. Wer mit Krypto wetten will, landet zwangsläufig bei einem unlizenzierten Anbieter.
Die dritte Anforderung ist der Spielerschutz. OASIS, LUGAS und der Panikbutton wirken nur auf lizenzierte Anbieter. Wer parallel bei einem lizenzierten und einem unlizenzierten Anbieter spielt, umgeht das gemeinsame Einzahlungslimit. Das ist kein Vorteil. Es ist der Punkt, an dem Spielsucht entsteht.
Häufige Fragen zu neuen Wettanbietern in Deutschland
Woran erkenne ich, ob ein neuer Wettanbieter eine deutsche Sportwetten-Erlaubnis besitzt?
Die einzige verlässliche Quelle ist die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder auf deren Webseite. Ist die Domain des Anbieters dort mit einer Sportwetten-Erlaubnis eingetragen, liegt eine gültige Lizenz vor. Fehlt der Eintrag, ist das Angebot in Deutschland unerlaubt, unabhängig davon, welche Lizenzen der Anbieter aus Curacao, Malta oder Anjouan vorzeigt.
Was passiert, wenn ein Anbieter nicht auf der GGL-Whitelist steht?
Ein nicht eingetragener Anbieter verstößt gegen § 4 Abs. 1 GlüStV und betreibt in Deutschland unerlaubtes Glücksspiel. Die GGL kann Veranstalter abmahnen, Zahlungen blockieren und den Netzzugang sperren lassen. Spieler tragen das volle Risiko: keine Anbindung an OASIS und LUGAS, kein gemeinsames Einzahlungslimit, keine deutsche Aufsichtsbehörde im Streitfall. Die GGL hat im September 2026 vor illegalen Angeboten gewarnt.
Welche Rolle spielen OASIS und das gemeinsame Einzahlungslimit bei neuen Anbietern?
OASIS ist die zentrale Sperrdatei nach §§ 8, 8a GlüStV. Lizenzierte Anbieter fragen sie bei Registrierung und Login ab. Wer dort gesperrt ist, kann bei keinem lizenzierten Anbieter spielen, bis die Sperre abläuft. Das gemeinsame Einzahlungslimit nach § 6c Abs. 1 beträgt 1.000 € pro Kalendermonat über alle lizenzierten Anbieter hinweg und wird über die LUGAS-Limitdatei durchgesetzt. Eine Erhöhung ist nur gegen Nachweis wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit möglich.
Wie wird die Sportwettensteuer von 5,3 % bei einem neuen Anbieter weitergegeben?
Die Steuer wird vom Veranstalter der Wette geschuldet, nicht vom Spieler. Ob der Anbieter sie vom Einsatz abzieht, in die Quote einrechnet oder selbst trägt, entscheidet er in seinen AGB. 5,3 % der Bemessungsgrundlage „Einsatz minus Steuer selbst“ entsprechen rund 5,03 % des Einsatzes. Die Weitergabe ist im Wettschein oder in der Auszahlungsanzeige sichtbar, ein Blick in die AGB des Anbieters schafft Klarheit.
Welche Umsatzbedingungen und Mindestquoten gelten für ein Willkommensangebot?
Das hängt vom Anbieter ab. Üblich sind mehrfache Umsätze von Bonus- und teils Einzahlungsbetrag, Fristen zwischen 7 und 90 Tagen und Mindestquoten zwischen 1,50 und 2,00. Bei Freiwetten, deren Einsatz bei einem Gewinn nicht zurückfließt, ist der Reingewinn niedriger als die Quote vermuten lässt. Wer die Frist versäumt, verliert Bonus und Gewinne. Die genauen Zahlen stehen in den AGB des Anbieters.
Vergleich – livewetteninfo.com
Inhalt erstellt vom Team «livewetteninfo.com»
