Welche Wettanbieter Mastercard 2026 wirklich annehmen – und was die Karte kostet

Updated Oktober 2026
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Stand: 17. Oktober 2026 · Geprüft gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL)

Eine einfache Plastikkarte liegt ohne erkennbare Aufdrucke neben einem kleinen Stapel Münzen auf einem hellen Holztisch im Morgenlicht.
AdmiralBet führt Mastercard mit einer Mindesteinzahlung von 5 € und ohne Transaktionsgebühren des Anbieters.

Mastercard ist beim Sportwetten so selbstverständlich wie an der Tankstelle: Wer in Deutschland legal wetten will, kann die Karte auf fast jeder lizenzierten Seite nutzen – aber das Wie unterscheidet sich. Mindesteinzahlungen schwanken zwischen 1 € und 10 €, Auszahlungen laufen nicht immer auf die Karte zurück, und wer „ohne OASIS“ spielt, verzichtet auf den Schutz, den das deutsche Recht eigentlich bietet. Dieser Überblick ordnet zehn lizenzierte Wettanbieter nach genau diesen Fragen: Welche Karte nimmt der Anbieter, was kostet die Einzahlung, wo geht der Gewinn hin, und wer steht auf der Whitelist der GGL?

Boni und Gratiswetten bei Mastercard-Einzahlung

Wer mit Karte einzahlt, qualifiziert sich in der Regel für den vollen Willkommensbonus. Das ist die gute Nachricht. Die weniger gute: Was „100 % bis 100 €“ wirklich heißt, steht in den Umsatzbedingungen – und die unterscheiden sich stärker, als die Werbung vermuten lässt.

Ein Fußball liegt auf dem Anstoßpunkt eines leeren Rasenplatzes, im Hintergrund hängt Morgendunst über den Tribünen.
In Deutschland akzeptieren rund 515.000 Händler die Karte; weltweit wird Mastercard in mehr als 210 Ländern akzeptiert (Stand 2014).

Was ein Willkommensbonus tatsächlich verlangt

Sportwetten.de verdoppelt die erste Einzahlung bis 100 €, sofern mindestens 10 € eingezahlt werden; das Bonusgeld wird sofort nach der Ersteinzahlung gutgeschrieben. Das klingt nach einem 1:1-Geschäft, ist aber keins: Solange der Bonus im Konto steht, lässt er sich nicht auszahlen, und der Anbieter schreibt vor, wie oft Bonus und Einzahlung umgesetzt werden müssen, bevor das Geld zu echtem Guthaben wird. Wer diese Zahl nicht liest, erlebt später eine Überraschung.

bpremium verlangt das Fünffache von Bonus und Einzahlung bei einer Mindestquote von 1,7 – das ist streng, aber nicht unüblich. Bei einer Ersteinzahlung von 100 € und 100 € Bonus müssten 1.000 € an Wetten platziert werden, die alle diese Quote erreichen, bevor eine Auszahlung freigeschaltet wird. bpremium behält sich außerdem vor, Angebote nur einmal pro Kunde auszugeben.

Ein Fußballstadion unter Flutlicht, aus großer Entfernung bei Einbruch der Dunkelheit gesehen, davor ein leerer Parkplatz.
Als Anbieter von bet365 führt die Whitelist der GGL die Hillside (Europe) ENC mit Sitz in Ta’Xbiex, Malta (Stand der Liste: 2. Oktober 2026).

Bei bet365 läuft das Modell über Wett-Credits statt klassisches Bonusgeld. Neukunden erhalten „bis zu 100 € in Wett-Credits“, die nach Abrechnung von Wetten im Wert der qualifizierenden Einzahlung freigegeben werden. Das liest sich großzügig, hat aber einen Haken: Gewinne aus Wett-Credits enthalten den Einsatz der Credits nicht. Wer mit einer 10-€-Freebet eine Wette zur Quote 3,0 gewinnt, bekommt 20 € ausgezahlt, nicht 30 €. Das ist der typische Freebet-Mechanismus, und er schmälert den Wert des Angebots messbar.

Winamax geht einen anderen Weg: Die Freebets haben keine Umsatzbedingungen – was hereinkommt, gehört dem Spieler, sobald die Wette abgerechnet ist. Allerdings muss die Einzahlung selbst einmal umgesetzt werden, maximal 100 €, und die Mindestquote liegt bei 1,05. Das ist niedrig und bewusst leicht zu erfüllen, aber es ist eine Bedingung, die in der Werbung selten erwähnt wird.

MERKUR BETS kombiniert zwei Freebet-Bausteine: Schon ab 1 € Ersteinzahlung gibt es eine 25-€-Freebet; verliert die erste qualifizierende Kombiwette, wird der Einsatz bis 75 € als Freebet erstattet – vorausgesetzt, vor der Wette wurde die Option „Neukunden-JokerBet“ aktiviert. Wer die Option vergisst, geht leer aus. Das Joker-Modell ist die Eigenheit von MERKUR BETS, und es lohnt sich, die Aktivierungsmechanik vor der ersten Wette zu kennen.

Warum die Karte den Bonus nicht ausschließt

Anders als bei manchen Casino-Aktionen schließt die Mastercard-Einzahlung den Bonus in der Regel nicht aus. Wer über Skrill, Neteller oder paysafecard einzahlt, ist bei einigen Anbietern von Willkommensangeboten ausgeschlossen – wer mit Mastercard oder Visa einzahlt, ist drin. Das macht die Karte für Bonussammler zur Standardmethode. Eine Ausnahme gilt bei Angeboten, die explizit andere Wege vorschreiben; das steht dann aber im Kleingedruckten des jeweiligen Angebots.

Welche Quote schafft die Umsetzung

Die Mindestquote ist der Hebel, an dem ein Bonus scheitert oder gelingt. Bei 1,7 ist die Hürde spürbar: Tipps auf klare Favoriten zählen selten, weil deren Quote in der Regel unter 1,7 liegt. Wer gern Außenseiter spielt, hat es leichter, aber Außenseiter verlieren häufiger. Bei 1,05 reicht fast jeder Tipp – Winamax setzt hier bewusst einen niedrigen Wert, der die Umsetzung der Einzahlung eher zu einer Formalität macht. Wer den Bonus in echtes Geld verwandeln will, sollte die Mindestquote kennen, bevor er die Einzahlung tätigt, nicht nachdem er den Bonus schon hat.

Zahlungsabwicklung: Ein- und Auszahlung mit Mastercard

Die Karte ist beim Einzahlen Standard. Bei der Auszahlung beginnen die Unterschiede.

Mindesteinzahlungen im Überblick

Winamax setzt die Messlatte am niedrigsten: 1 € Mindesteinzahlung, keine Gebühren von Seiten des Anbieters. AdmiralBet verlangt je nach Zahlungsmethode 5 € oder 10 €. Wettarena nennt für Visa- und Mastercard-Einzahlungen 10 €. ODDSET nennt Mastercard unter den akzeptierten Methoden, ohne einen pauschalen Mindestbetrag auf der Zahlungsseite auszuweisen – der ist im Kassenbereich geregelt. Wer mit kleinen Beträgen testen will, ist bei Winamax am flexibelsten.

Gebühren: Was die Bank nimmt, was der Anbieter nimmt

Die Anbieter selbst verlangen bei Mastercard-Einzahlungen in aller Regel keine Gebühr. Das deckt sich mit dem, was die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von AdmiralBet sagen und was Winamax auf der Hilfeseite zur Einzahlung bestätigt. Was bleibt, sind die Kosten, die nicht auf der Wettseite entstehen: Die ausstellende Bank kann Auslandsgebühren berechnen, wenn die Transaktion über eine ausländische Plattform läuft; in Währung umrechnen muss auf der Wettseite niemand, weil alle hier betrachteten Anbieter in Euro spielen.

Auszahlung: Die Karte zurück oder Banküberweisung

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. AdmiralBet zahlt nur über dieselbe Methode aus, über die eingezahlt wurde – wer mit Mastercard einzahlt, bekommt auch eine Auszahlung auf die Mastercard, vorausgesetzt, das Konto ist verifiziert und die Bearbeitung erfolgt innerhalb von drei Arbeitstagen. ODDSET lässt Auszahlungen nur auf eine verifizierte Zahlungsmethode zu; bei Gewinnen über 15.000 € erfolgt die Auszahlung ohnehin per Banküberweisung. Wettarena schließt Auszahlungen auf Kreditkarten grundsätzlich aus – wer dort mit Mastercard einzahlt, muss für die Auszahlung eine Bankverbindung hinterlegen. Das ist der größte Bruch im Zahlungsweg und der Grund, warum „Mastercard akzeptiert“ nicht gleichbedeutend mit „Gewinn kommt auf die Karte“ ist.

Wettsteuer: 5,3 %, die nicht jeder offen zeigt

Die deutsche Sportwettensteuer beträgt 5,3 % auf den um die Steuer selbst reduzierten Einsatz – rechnerisch etwa 5,03 % des eingezahlten Betrags. Sie wird vom Anbieter abgeführt, nicht vom Kunden direkt. Wie der Anbieter das handhabt, steht in seinen Bedingungen. ODDSET zieht 5 % vom Bruttogewinn ab und weist das offen aus. Andere Anbieter schlucken die Steuer und bekommen sie nicht beim Kunden eingezogen, was im Effekt bessere Quoten bedeutet. Das ist eine strategische Entscheidung jedes Hauses – und ein Grund, warum zwei Anbieter mit ähnlichen Quoten am Ende unterschiedlich viel auszahlen.

Bearbeitungsdauer: Von Minuten bis Tage

Einzahlungen mit Mastercard sind sofort da – das ist Kartenzahlung. Auszahlungen auf die Karte brauchen bei AdmiralBet bis zu drei Arbeitstage; bei Betway erfolgt die Auszahlung auf ein MyPaysafe-Konto in der Regel innerhalb von 24 Stunden, was die schnellere Variante ist, aber nur, wenn das interne Wallet genutzt wird. Auf eine externe Mastercard-Kreditkarte zu auszahlen ist bankseitig am langsamsten: 2 bis 5 Werktage sind realistisch. Wer den Gewinn morgen auf dem Konto sehen will, wählt Banküberweisung; wer drei Tage warten kann, spart sich den Weg zur Bank.

Warum die Karte auf den Namen des Spielers laufen muss

Das ist kein Sicherheitsdetail, sondern eine Pflicht aus dem Geldwäschegesetz. § 6b Abs. 4 GlüStV erlaubt nur Zahlungen von einem Konto, das auf den Namen des Spielers läuft und bei einem Verpflichteten nach GwG geführt wird. Heißt: Die Kreditkarte muss auf den eigenen Namen ausgestellt sein, die Karte des Partners, der Eltern oder eines Freundes ist tabu. Verstöße führen zur Kontosperrung, weil der Anbieter seine Erlaubnis verliert, wenn er das nicht prüft. Wer eine zweite Karte mit dem eigenen Namen hat, kann sie nutzen; wer eine Prepaid-Karte ohne Identitätsnachweis nutzt, fällt durch.

Ranking: Die zehn lizenzierten Mastercard-Anbieter im Vergleich

Die folgende Tabelle zeigt alle zehn Anbieter mit ihrer Position auf der GGL-Whitelist und dem Datum der Sportwetten-Erlaubnis. Es ist keine Empfehlung – wer auf der Whitelist steht, darf Sportwetten anbieten, mehr sagt die Liste nicht. Die Bewertung folgt in den Einzelabschnitten darunter.

Anbieter GGL-Whitelist-Status und Erlaubnisinhaber Sportwetten-Erlaubnis seit
888sport 888 Germany Limited 30.06.2021
bet-at-home Bet-at-home.com Internet Limited 02.11.2020
Sportwetten.de NetX Betting Limited 19.11.2020
bpremium Ladbrokes (Deutschland) Limited 09.10.2020
AdmiralBet Greentube Betting Malta Limited 09.10.2020
bet365 Hillside (Europe) ENC 09.10.2020
MERKUR BETS Merkur Bets Malta Limited 06.11.2023
Winamax WINAMAX (Société anonyme) 29.06.2021
Betano Betkick Sportsbetting Limited 19.02.2021
Betway Betway Limited 09.03.2021

Gemeinsames Merkmal: Alle zehn Inhaber sind auf der Whitelist der GGL geführt, alle Domains enden auf .de, alle Erlaubnisse sind Ersterlaubnisse nach § 9 Abs. 8 GlüStV – mit Ausnahme von MERKUR BETS, das erst 2023 in den Markt eingetreten ist und damit als einziger Anbieter keine Erlaubnis aus dem Erlaubnisschub 2020/21 hat. Was die Tabelle nicht zeigt: Welche dieser Anbieter Mastercard akzeptieren, wie hoch die Mindesteinzahlung ist und ob Auszahlungen auf die Karte zurücklaufen. Das steht in den folgenden Abschnitten.

888sport – der Newcomer mit Gibraltar-Hintergrund

Die 888sport-Gruppe wird von der 888 Holdings PLC mit Sitz in Gibraltar kontrolliert, die seit September 2005 an der Londoner Börse notiert ist. Die deutsche Plattform 888sport steht mit einer Sportwetten-Erlaubnis vom 30.06.2021 auf der Whitelist; eine Folgeerlaubnis wurde am 15.12.2022 ausgestellt. Mastercard wird als Einzahlungsmethode unterstützt, ohne dass im offiziellen Material eine Mindestsumme oder Gebühr explizit ausgewiesen ist – die genauen Werte finden sich im Kassenbereich. 888sport ist solide aufgestellt, ohne besonders herauszustechen; wer eine breite Marktabdeckung ohne ausgefallene Spezialitäten sucht, ist hier richtig.

bet-at-home – der Dauerbrenner mit österreichischer DNA

Bet-at-home.com Internet Limited betreibt bet-at-home seit dem 02.11.2020 mit deutscher Erlaubnis, eine Folgeerlaubnis folgte am 22.12.2022. Der Anbieter ist ein Eigenname für deutsche Sportwetter, mit klarer Fokussierung auf die Bundesliga und den europäischen Fußball. Mastercard-Einzahlungen sind Standard, Auszahlungen laufen üblicherweise auf das gewählte Zahlungsmittel zurück. Die Stärke liegt in der Marktdichte bei deutschen Ligen – wer Wochenendkombis mit Bundesliga, 2. Bundesliga und DFB-Pokal spielen will, findet hier ein vollständiges Programm. Livewetten sind im deutschen Rahmen erlaubt: nächster Treffer, nächster Satz – mehr nicht.

Sportwetten.de – der Bonusgeld-Spezialist

NetX Betting Limited betreibt Sportwetten.de mit Erlaubnis seit dem 19.11.2020. Das Willkommensangebot ist ein 100-%-Bonus bis 100 € auf die erste Einzahlung – einfach, klar, sofort gutgeschrieben. Mastercard funktioniert als Einzahlungsmethode ab 10 €, was die Bonusuntergrenze und die Zahlungsmindestsumme identisch macht. Wer den Bonus mitnimmt, kommt an der Mindesteinzahlung nicht vorbei. Auszahlungen laufen auf das gewählte Zahlungsmittel, sofern die Bedingungen erfüllt sind. Der Anbieter ist eine gute Wahl für Bonussammler, die mit der Karte einzahlen wollen.

bpremium – der Strenge unter den Boni

Ladbrokes (Deutschland) Limited betreibt bpremium mit Erlaubnis seit dem 09.10.2020, eine Folgeerlaubnis datiert auf den 21.12.2022. Die Bonusstruktur ist streng: Fünfmal Bonus, fünfmal Einzahlung umsetzen, Mindestquote 1,7. Wer 100 € einzahlt und 100 € Bonus mitnimmt, muss 1.000 € an qualifizierenden Wetten platzieren, bevor eine Auszahlung möglich ist. Das ist mehr, als die meisten Konkurrenten verlangen, und es macht bpremium zum Anbieter für erfahrene Wetter, die mit Quoten um 1,7 kein Problem haben. Anfänger, die gern Favoriten spielen, werden mit der Bedingung nicht warm.

AdmiralBet – der Anbieter mit der niedrigen Hürde

Greentube Betting Malta Limited betreibt AdmiralBet mit Erlaubnis seit dem 09.10.2020; eine Folgeerlaubnis folgte am 13.12.2022, eine weitere am 29.07.2024. AdmiralBet ist einer der wenigen Anbieter, die Mastercard mit einer Mindesteinzahlung von 5 € ohne Transaktionsgebühren des Anbieters annehmen. Auszahlungen erfolgen über dieselbe Methode wie die Einzahlung, was bei Mastercard-Einzahlung die Auszahlung auf die Karte bedeutet – vorausgesetzt, die Identität ist verifiziert und die Bearbeitung erfolgt innerhalb von drei Arbeitstagen. Wer mit kleinen Beträgen starten will, ist hier richtig. Die Hürde, einzusteigen, ist bewusst niedrig gesetzt.

bet365 – der Branchenriese mit Wett-Credits

Hillside (Europe) ENC mit Sitz in Ta’Xbiex, Malta, betreibt bet365 mit Erlaubnis seit dem 09.10.2020; eine Folgeerlaubnis folgte am 27.12.2022. Das Willkommensangebot: bis zu 100 € in Wett-Credits nach Abrechnung qualifizierender Wetten. Das ist nicht der klassische Einzahlungsbonus, sondern ein gestaffeltes Freebet-Modell: Wer 100 € einzahlt und 100 € an Wetten platziert, bekommt die Credits freigeschaltet. Gewinne aus den Credits enthalten den Einsatz nicht – das ist der typische Freebet-Abzug. Mastercard-Einzahlungen sind in Echtzeit, Mindestbeträge regelt die Kasse. bet365 ist das Schwergewicht: riesige Märkte, dichte Livewetten, alles unter einer Erlaubnis. Wer das volle Programm sucht, landet hier.

MERKUR BETS – der Joker unter den Neukunden

Merkur Bets Malta Limited betreibt MERKUR BETS mit Erlaubnis seit dem 06.11.2023 – das ist das jüngste Erlaubnisdatum im Feld, der Anbieter ist 2023 in den Markt eingetreten. Das Besondere ist das Joker-Modell: Schon ab 1 € Ersteinzahlung gibt es eine 25-€-Freebet; verliert die erste qualifizierende Kombiwette, wird der Einsatz bis 75 € als Freebet erstattet – vorausgesetzt, die Option wurde vor der Wette aktiviert. Das ist eine Mischung aus Willkommensangebot und Versicherung, die in der Form kein anderer Anbieter im Feld hat. MERKUR BETS ist die Wahl für vorsichtige Einsteiger, die mit kleinem Einsatz testen und sich gegen den Totalverlust der ersten Wette absichern wollen.

Winamax – der Freebet-Spezialist ohne Umsatzbedingung

WINAMAX (Société anonyme) betreibt Winamax mit Erlaubnis seit dem 29.06.2021, eine Folgeerlaubnis folgte am 08.12.2022. Die Mastercard-Mindesteinzahlung beträgt 1 € – kein anderer Anbieter im Feld liegt darunter. Das Willkommensangebot verdoppelt die erste Einzahlung bis 100 € in Freebets, ohne Umsatzbedingungen für die Freebets selbst. Die Einzahlung muss einmal umgesetzt werden (bis maximal 100 €), Mindestquote 1,05. Das ist die niedrigste Hürde im Feld, sowohl was die Einzahlung als auch was die Umsatzbedingung angeht. Winamax ist die Wahl für alle, die einen Freebet-Bonus ohne Wenn und Das wollen – Freebets sind nach Gewinn sofort auszahlbar.

Betano – der Live-Streaming-Anbieter mit Kartenmix

Betkick Sportsbetting Limited betreibt Betano mit Erlaubnis seit dem 19.02.2021, eine Folgeerlaubnis folgte am 16.12.2022. Betano hebt sich durch Live-Streaming ab: verifizierte Kunden mit ausreichend Guthaben können ausgewählte Events direkt in der App verfolgen. Bei den Zahlungsmethoden nennt der Anbieter eine breite Auswahl: Apple Pay, Google Pay, PayPal, Klarna Sofortüberweisung, Betano Cash und Kreditkarten – Mastercard ist Teil davon. Die genauen Mindestbeträge und Gebühren regelt die Kasse; pauschale Angaben macht der Anbieter nicht. Betano ist die Wahl für Live-Wetter, die Spiel und Wette zusammen sehen wollen.

Betway – der Etablierte mit Paysafecard-Option

Betway Limited betreibt Betway mit Erlaubnis seit dem 09.03.2021, eine Folgeerlaubnis folgte am 23.12.2022. Betway ist für seine breite Sportartenabdeckung bekannt – neben Fußball und Tennis auch Eishockey, Basketball und Randsportarten. Bei den Zahlungsmethoden sticht die Paysafecard-Option hervor: 5 € Mindesteinzahlung, 10 € Mindestauszahlung, Auszahlung auf das MyPaysafe-Konto in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Für Mastercard gelten die Standardwerte. Betway ist die Wahl für Wetter, die zwischen vielen Sportarten wechseln und auf eine schnelle Auszahlung über das MyPaysafe-Wallet Wert legen.

Was Mastercard beim Wetten leistet – und wo sie an Grenzen stößt

Mastercard ist eine Universalkarte, kein Spezialwerkzeug fürs Wetten. Das hat Folgen.

Die Karte als Zahlungsweg

Mastercard wird in mehr als 210 Ländern akzeptiert, mit etwa 35 Millionen Vertragsunternehmen weltweit und rund 515.000 Händlern in Deutschland. Das ist das Netz, in dem sich jeder Wettanbieter bewegt, der die Karte akzeptiert. Die Anbieter arbeiten mit Acquirern zusammen, die das Mastercard-Logo an der Kasse freischalten – ob dahinter eine deutsche Sparkasse, eine Direktbank oder ein Fintech steht, sieht der Kunde nicht. Was er sieht, ist die Akzeptanz. Und die ist auf lizenzierten deutschen Plattformen faktisch flächendeckend gegeben.

Was die Karte nicht leistet

Mastercard ist keine Prepaid-Karte mit Volumenbegrenzung, keine anonyme Paysafecard und kein Krypto-Wallet. Die Karte ist immer an einen Kontoinhaber gebunden, und genau das verlangt § 6b Abs. 4 GlüStV: Zahlungen nur von einem Konto auf den Namen des Spielers. Wer mit einer fremden Karte einzahlt, wird gesperrt. Wer mit einer anonymen Prepaid-Variante einzahlt, wird abgewiesen. Das schließt manche Einsteiger aus, die im Ausland gelernt haben, mit Krypto oder Prepaid zu spielen. Auf lizenzierten deutschen Plattformen ist das der Preis für den Schutz durch OASIS, LUGAS und das Geldwäschegesetz.

Mastercard versus Paysafecard versus PayPal

Drei Zahlungswege, drei Profile. Mastercard ist Standard: Sofort, fast überall akzeptiert, Auszahlung möglich, aber an den Namen des Karteninhabers gebunden. PayPal ist ähnlich schnell, mit Käuferschutz auf Käuferseite, aber nicht jeder Wettanbieter nimmt PayPal. Paysafecard ist anonym, pre-paid, gut für kleine Beträge – aber Auszahlungen laufen in der Regel auf ein MyPaysafe-Konto, nicht direkt auf das Prepaid-Guthaben. Für deutsche Wettanbieter, die unter dem GlüStV arbeiten, bleibt Mastercard die Standardmethode: schnell, breit akzeptiert, auszahlungsfähig und mit dem Kontoinhaber verknüpft.

Was die Akzeptanz auf dem Wettschein bedeutet

„Mastercard akzeptiert“ steht auf fast jeder Kasse eines lizenzierten deutschen Anbieters. Was die Akzeptanz im Einzelfall heißt, regelt die Kasse: Mindestbetrag, Höchstbetrag, Bearbeitungsdauer, Gebühren, Auszahlungsfähigkeit. Wer die Details vor der ersten Einzahlung prüft, spart sich den Weg zum Support, falls eine Auszahlung später nicht auf der Karte zurückläuft. Wettarena ist ein Beispiel für eine Seite, die Mastercard nur für die Einzahlung annimmt, nicht für die Auszahlung – das steht in der Hilfe, nicht im Werbetext.

Rechtliche Lage: Wer in Deutschland Sportwetten anbieten darf

Wer in Deutschland Sportwetten im Internet anbieten will, braucht eine Erlaubnis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL). Die GGL hat ihren Sitz in Halle (Saale) und ist seit dem 1. Juli 2021 die zentrale Aufsichtsbehörde nach dem Glücksspielstaatsvertrag 2021.

Die Whitelist als einziger Test

§ 9 Abs. 8 GlüStV verpflichtet die GGL, eine Whitelist der erlaubten Anbieter zu führen. Die Liste ist öffentlich und wird regelmäßig aktualisiert. Wer auf der Whitelist steht, darf Sportwetten anbieten; wer nicht auf der Whitelist steht, darf es nicht. Eine .de-Domain allein beweist gar nichts: Auch Anbieter ohne Erlaubnis nutzen .de-Domains. Die Whitelist ist die einzige zuverlässige Quelle.

Der Snapshot vom 02.10.2026 listet 30 Einträge – 27 Inhaber mit Sportwetten-Erlaubnis, zwei davon zusätzlich mit Pferdewetten, drei weitere nur für Pferdewetten. Alle Domains der Whitelist enden auf .de. Die hier betrachteten zehn Anbieter sind alle auf der Whitelist geführt, was ihre Position als zugelassene Veranstalter von Sportwetten in Deutschland bestätigt.

Was eine Erlaubnis bedeutet

Eine Erlaubnis nach § 9a Abs. 1 Nr. 3 GlüStV erlaubt das Veranstalten und Vermitteln von Sportwetten im Internet. Die Erlaubnis wird für fünf Jahre erteilt (§ 4c Abs. 1), die Whitelist zeigt nur das Ausstellungsdatum, kein Enddatum. Eine Folgeerlaubnis verlängert die Laufzeit, das Datum auf der Whitelist ist das jüngste Ausstellungsdatum. Heißt: Wer im Dezember 2022 eine Folgeerlaubnis bekommen hat, hat seine Erlaubnis rechnerisch bis 2027 – vorausgesetzt, es gibt keine Rücknahme oder ein anderes aufsichtsrechtliches Ereignis.

Was auf lizenzierten Plattformen erlaubt ist

Festquotenwetten auf den Ausgang eines Ereignisses oder eines Abschnitts, einzeln oder in Kombination (§ 21 Abs. 1 GlüStV). Live-Wetten nur während eines laufenden Ereignisses und nur auf das Endergebnis oder auf nächste Tore, nächste Sätze und ähnliche Komponenten in Sportarten, in denen solche Ereignisse selten sind (§ 21 Abs. 4). Im Fußball: nächstes Tor ist erlaubt. Im Tennis: nächster Satz ist erlaubt. Nächster Punkt im Tennis, nächster Korb im Basketball: nicht erlaubt. Barred sind Wetten auf Ereignisse mit überwiegend Minderjährigen oder Amateuren, manipulationsanfällige Wetten und Wetten auf Regelverstöße oder deren Sanktionierung. Esports: Die GGL erkennt Esports nicht als Sport an, lizenzierte Esports-Wetten existieren in Deutschland nicht.

Was nicht erlaubt ist

Unerlaubtes Glücksspiel macht § 4 Abs. 1 GlüStV zur Straftat – jedenfalls für den Anbieter. Eine Lizenz aus Curaçao, Anjouan oder Malta hat in Deutschland keine Relevanz. Die GGL warnt vor illegalen Angeboten, etwa in der Mitteilung vom 17. September 2026 zum Vorgehen gegen „Platincasino“ und vergleichbare Plattformen. Für Spieler, die auf einer nicht-lizenzierten Seite wetten, ändert das die zivilrechtliche Lage: Der Bundesgerichtshof hat dem EuGH am 25. Juli 2024 die Frage vorgelegt, ob die Dienstleistungsfreiheit einer Nichtigkeit von Sportwettenverträgen entgegensteht (Az. I ZR 90/23); der Kläger fordert von Tipico mehr als 3.700 € aus Verlusten der Jahre 2013 bis 2018 zurück. Der Generalanwalt am EuGH, Nicholas Emiliou, hält es in seinen Schlussanträgen vom 19. März 2026 grundsätzlich für möglich, dass unlizenzierte Anbieter verlorene Einsätze zurückzahlen müssen – mit Ausnahme, wenn Behörden zugesichert haben, die Lizenzpflicht vorerst nicht durchzusetzen. Das ist keine Garantie, aber es ist die Richtung, in die sich die europäische Rechtsprechung entwickelt.

Offshore: Warum „ohne OASIS“ kein Vorteil ist

Seiten, die mit „ohne OASIS“ oder „ohne LUGAS“ werben, sind keine Spezialanbieter für Freiheitsliebende. Sie sind Anbieter ohne deutsche Erlaubnis. OASIS ist die zentrale Sperrdatei, LUGAS das Limit- und Aktivitätsdatei-System. Wer auf einer Offshore-Seite spielt, ist in beiden Systemen nicht erfasst. Das klingt nach mehr Freiheit, bedeutet aber: kein Einzahlungslimit, kein zentraler Selbstschluss, keine deutsche Aufsicht, keine deutsche Beschwerdestelle, höhere Limits möglich, kein Insolvenzschutz nach § 6b Abs. 6-7 GlüStV. Wer auf einer deutschen Seite wegen problematischem Spielverhalten gesperrt ist, kann sich auf einer Offshore-Seite ohne Weiteres ein neues Konto anlegen – das ist der Punkt, an dem „ohne OASIS“ vom vermeintlichen Vorteil zur echten Gefahr wird.

Werbung und Bonus: Was der GlüStV erlaubt

Werbung für Glücksspiel darf nur der Erlaubnisinhaber machen (§ 5 Abs. 7). Für Sportwetten gilt: keine Werbung unmittelbar vor oder während der Live-Übertragung des Ereignisses auf demselben Kanal, keine Werbung mit aktiven Sportlern oder Funktionären, keine Affiliate-Vergütung nach Umsatz, Einzahlung oder Einsatz (§ 5 Abs. 3, 6). Der Werbebann zwischen 6:00 und 21:00 Uhr betrifft Slots, Online-Poker und Online-Casino, nicht Sportwetten. Boni selbst sind im GlüStV nicht geregelt – es gibt keine gesetzliche Obergrenze für die Höhe eines Sportwetten-Bonus. Beträge, Umsatzbedingungen und Mindestquoten kommen allein aus den Bedingungen jedes Anbieters.

Die Wettsteuer

Die Sportwettensteuer nach §§ 16-25 RennwLottG beträgt 5,3 % auf den um die Steuer reduzierten Einsatz – effektiv etwa 5,03 % des eingezahlten Betrags. Sie wird vom Veranstalter der Wette abgeführt, nicht vom Kunden. Ob der Anbieter sie an den Kunden weitergibt, ist seine Entscheidung. ODDSET zieht 5 % vom Bruttogewinn ab; andere Anbieter schlucken die Steuer und bieten effektiv bessere Quoten. Ein scheinbar kleiner Unterschied, der über ein Jahr mehrere Hundert Euro ausmachen kann. Die Wettsteuer ist übrigens kein Indiz für eine Lizenz: Auch unverantwortliche Anbieter müssen Steuer abführen. Lizenz ist Lizenz, Steuer ist Steuer.

Verantwortungsvolles Spielen: Einzahlungslimit, Sperre, Panikbutton

Das deutsche Recht zwingt lizenzierte Anbieter zu mehreren Schutzmechanismen. Sie sind keine Empfehlungen, sondern Pflichten.

Das monatliche Einzahlungslimit

§ 6c Abs. 1 GlüStV setzt ein anbieterübergreifendes Einzahlungslimit von 1.000 € pro Kalendermonat. Das Limit gilt kumulativ über alle lizenzierten Anbieter, nicht pro Anbieter. Wer bei Anbieter A 600 € im Monat eingezahlt hat, kann bei Anbieter B nur noch 400 € einzahlen, bevor das System sperrt. Das Limit wird über die LUGAS-Limitdatei durchgesetzt, eine zentrale Datenbank, an die jeder Erlaubnisinhaber angeschlossen ist. Eine Erhöhung ist möglich – bis 10.000 € generell, in Ausnahmefällen bis 30.000 € – aber nur mit nachweisbarem wirtschaftlichen Vermögen. Eine Selbsterklärung reicht nicht. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach sieben Tagen Karenzzeit.

Parallel-Spiel-Verbot

§ 6h GlüStV verbietet das parallele Spielen auf mehreren lizenzierten Plattformen. Wer bei Anbieter A eine aktive Wette hat, kann auf Anbieter B keine zweite Wette platzieren. Die LUGAS-Aktivitätsdatei erkennt offene Wetten und blockiert die parallele Platzierung. Das klingt restriktiv, ist aber ein Schutzmechanismus: Wer auf mehreren Plattformen gleichzeitig spielt, verliert leichter den Überblick über das eigene Risiko.

OASIS: Die zentrale Sperrdatei

OASIS ist das Spielersperrsystem (§§ 8, 8a GlüStV). Jeder lizenzierte Anbieter prüft bei Registrierung und Login, ob der Spielername in OASIS geführt ist. Eine Selbstsperre dauert mindestens drei Monate, wenn der Spieler eine Frist nennt, sonst mindestens ein Jahr. Eine Fremdsperre – durch Angehörige oder den Anbieter – ist ebenfalls möglich. Wer gesperrt ist, kann sich auf keiner lizenzierten Plattform in Deutschland anmelden. Offshore-Plattformen sind an OASIS nicht angeschlossen, weshalb eine OASIS-Sperre dort nicht greift – das ist der Grund, warum die Sperre auf lizenzierten Anbietern funktioniert und auf anderen nicht.

Der Panikbutton

§ 6i Abs. 3 GlüStV verpflichtet Anbieter, einen „Panikbutton“ anzubieten – eine Funktion, die mit einem Klick eine 24-stündige Sperre auslöst. Wer den Knopf drückt, ist für 24 Stunden vom Spielen ausgeschlossen, ohne lange Formalitäten. Das ist kein Ersatz für eine Selbstsperre über OASIS, sondern eine Notbremse für den Moment, in dem die Kontrolle zu kippen droht. Wer sie nutzt, sollte sie als Signal verstehen, eine Selbstsperre in Betracht zu ziehen.

Verifizierung: Vor der ersten Auszahlung

§ 6a GlüStV verlangt eine vollständige Verifizierung des Spielkontos vor der ersten Auszahlung. Bis zur Verifizierung darf der Anbieter das Konto für maximal 72 Stunden freigeben, mit einem Einzahlungslimit von 100 €. Wer die Verifizierung nicht abschließt, kann weder einzahlen über die Grenze noch auszahlen. Die Verifizierung umfasst Ausweis, Adresse und ggf. Zahlungsmittel. Sie ist nicht optional und kein Werbe-Hindernis, sondern Voraussetzung für jeden lizenzierten Anbieter.

Wer sich selbst sperren will

Die OASIS-Sperre kann jeder Spieler bei jedem lizenzierten Anbieter oder bei der GGL selbst beantragen. Die Mindestdauer beträgt drei Monate bei benannter Frist, sonst ein Jahr. Während der Sperre ist die Anmeldung auf allen angeschlossenen Plattformen blockiert. Wer in dieser Zeit merkt, dass die Sperre bestehen bleiben soll, verlängert sie; wer sie beenden will, wartet die Frist ab. Die Kosten trägt der Anbieter, nicht der Spieler.

Wo Betroffene Hilfe finden

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet unter dem Stichwort „Spielsucht“ anonyme Beratung und Tests. Die Anbieter selbst verlinken auf Hilfsangebote – das ist Pflicht. Wer merkt, dass das Wetten mit der Karte außer Kontrolle gerät, sollte zuerst das Einzahlungslimit senken und parallel eine Beratung suchen. Es gibt keinen Grund, damit zu warten, bis das Limit greift.

Was Mastercard beim Wetten leistet – Einordnung für Spieler

Mastercard ist beim deutschen Sportwetten der unauffällige Standard: breit akzeptiert, sofort verbucht, an den eigenen Namen gebunden. Wer mit kleinen Beträgen starten will, findet bei Winamax mit 1 € die niedrigste Hürde, bei AdmiralBet mit 5 € die nächste, bei Sportwetten.de und Wettarena mit 10 € den Standard. Wer einen Bonus mitnehmen will, sollte die Umsatzbedingungen lesen, bevor er einzahlt – bpremium ist streng, Winamax ist freizügig, bet365 liegt mit seinem Wett-Credits-Modell dazwischen. Wer Auszahlungen direkt auf die Karte will, muss prüfen, ob der Anbieter das überhaupt anbietet – Wettarena schließt das aus, AdmiralBet und die meisten anderen lassen den Weg zurück offen.

Die Karte ist kein Differenzierungsmerkmal unter den zehn lizenzierten Anbietern. Sie ist Standard. Was unterscheidet, sind die Umsatzbedingungen, die Auszahlungswege, die Mindestbeträge und die Bonusmodelle. Wer die Auswahl nach dem Zahlungsweg allein trifft, lässt den wichtigsten Teil der Entscheidung liegen.

Häufig gestellte Fragen zu Mastercard bei Wettanbietern

Ist eine Einzahlung mit Mastercard bei lizenzierten Wettanbietern in Deutschland möglich?

Ja, alle zehn in diesem Vergleich betrachteten Anbieter akzeptieren Mastercard als Einzahlungsmethode. Voraussetzung ist, dass die Karte auf den Namen des Spielkonto-Inhabers ausgestellt ist – diese Pflicht ergibt sich aus § 6b Abs. 4 GlüStV in Verbindung mit dem Geldwäschegesetz. Karten Dritter werden abgewiesen.

Welche Mindesteinzahlung gilt bei Mastercard, und berechnen Wettanbieter dafür Gebühren?

Die Mindesteinzahlungen liegen zwischen 1 € bei Winamax und 10 € bei mehreren Anbietern. Gebühren von Seiten der Wettanbieter werden in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht ausgewiesen; ob die kartenausgebende Bank Gebühren erhebt, hängt vom Kartenvertrag ab, nicht vom Wettanbieter.

Lassen sich Gewinne auf die Mastercard auszahlen, oder läuft die Auszahlung nur per Banküberweisung?

Das hängt vom Anbieter ab. AdmiralBet und die meisten anderen erlauben Auszahlungen auf die Karte, mit der eingezahlt wurde; Wettarena schließt Kreditkarten-Auszahlungen grundsätzlich aus und zahlt nur per Banküberweisung aus. ODDSET zahlt Gewinne über 15.000 € ohnehin per Banküberweisung, unabhängig von der Einzahlungsmethode.

Warum muss die Karte auf den Namen des Kontoinhabers laufen, und wie wirkt sich das auf Einzahlungen aus?

Das verlangt das Geldwäschegesetz in Verbindung mit § 6b Abs. 4 GlüStV: Zahlungen sind nur von einem Konto erlaubt, das auf den Namen des Spielers läuft und bei einem Verpflichteten nach GwG geführt wird. Die Karte muss also auf den eigenen Namen lauten. Karten von Familienangehörigen, Partnern oder Dritten werden abgewiesen, das Konto kann gesperrt werden.

Wie lässt sich auf der GGL-Whitelist prüfen, ob ein Wettanbieter, der Mastercard annimmt, eine deutsche Erlaubnis besitzt?

Die Whitelist der GGL unter glücksspiel-behoerde.de listet alle Erlaubnisinhaber nach § 9 Abs. 8 GlüStV. Wer dort mit einer Sportwetten-Erlaubnis für eine .de-Domain geführt wird, darf legal Sportwetten in Deutschland anbieten. Wer dort nicht erscheint, ist nicht erlaubt, unabhängig von Lizenzen anderer Jurisdiktionen.

Inhalt erstellt vom Team «livewetteninfo.com»